Elmar F. Kampshoff, ist nicht verheiratet, hat aber eine niederländische Lebensgefährtin, die zwei Töchter (15 und 12 Jahre alt) mit in die Beziehung gebracht hat und als Urologin im Klinikum Enschede niedergelassen ist. In seiner Freizeit liest er gerne, besucht Konzerte, hört klassische Musik, kocht und geht in der heimatlichen Natur spazieren. Copyright: Viktoria Garwer

Elmar F. Kampshoff tritt für die UWG als Bürgermeisterkandidat an

Mit Elmar F. Kampshoff wirft für die Unabhängige Wählergemeinschaft Vreden ein Kandidat seinen Hut in den Ring, der mit seiner Grundhaltung überzeugen will.

Er ist seit 2004 Ratsmitglied und seit 2007 Vorsitzender der UWG-Fraktion im Rat der Stadt Vreden.

Er ist in Vreden aufgewachsen und hat 1989 am Gymnasium sein Abitur gemacht. Danach hat er 20 Monate Zivildienst in der häuslichen Pflege geleistet. „Das war eine lehrreiche Zeit, die mich mit Blick auf die täglichen praktischen Sorgen und Nöte der Menschen sehr geprägt hat“, sagt der 52-Jährige.

Nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger in Borken hat er sich später an der Uni-Klinik in Münster zum Fachkrankenpfleger im OP-Dienst weitergebildet und rund 8 Jahre in der Raphaelsklinik in Münster gearbeitet, davon die letzten 3 Jahre als Leiter des urologischen OP. Seit 2001 arbeitet er im Klinikum MST-Enschede, seit sechs Jahren ist er dort als leitender Manager für den gesamten OP-Bereich zuständig. Er ist Vorgesetzter von 120 Mitarbeiter*innen und hat in seinem Berufsalltag von persönlichen Mitarbeitergesprächen über Verhandlungen mit internationalen Konzernen bis hin zum Managen von Krisensituationen ein breit gefächertes Spektrum an Aufgaben. Auch dadurch sieht er sich als gut qualifiziert für den Bürgermeister-Posten.

In seinem beruflichen Werdegang sieht er Vorteile: „Ich habe mit den Füßen im Dreck gestanden, also immer hart gearbeitet. Habe nächtelang durchgearbeitet und im OP viel Leid miterlebt, aber auch viele schöne Momente, gerade wenn Menschenleben gerettet werden konnten. Das prägt enorm.“

Für Elmar F. Kampshoff ist darum entscheidend, dass ein Bürgermeister nicht nur fachlich qualifiziert sein muss, er muss vor allem auch menschliche Qualitäten haben. „Ein offener, authentischer Typ sein, ehrlich auf Menschen zugehen und mit ihnen umgehen können ist mir ebenso wichtig, wie Erfolgsorientierung und effizienter Mitteleinsatz zum Wohle meiner Heimatstadt Vreden. Vreden braucht einen erfahrenen, mit den Interessen der internationalen Wirtschaft vertrauten Bürgermeister um die Herausforderungen von Digitalisierung und Globalisierung zu meistern. Auch die Vredener Landwirtschaft als wesentliche Säule der Zukunft darf dabei nicht unter die Räder kommen.“

Die Verwaltung habe sich in den letzten Jahren immer mehr abgeschottet und sitze in einem Elfenbeinturm. Elmar F. Kampshoff wünscht sich deshalb einen Politikwechsel weg vom Parteienproporz hin zu mehr Bürgernähe in Vreden. „Die unglaublichen Vorgänge rund um das Widukindstation und der Erfolg der Bürgerinitiative haben mich in meiner Entscheidung bestärkt. Die Vredener*innen fühlen sich oft nicht gehört, nicht mitgenommen, es wurde manches falsch entschieden. Deswegen fehlt ein Stück weit das Vertrauen und das führt zu Frustration, Wut und Unverständnis“, meint Elmar F. Kampshoff.

„Die Wirtschaftskraft Vredens darf nicht sinken, die Verschuldung nicht noch weiter steigen, nicht noch mehr Leerstand in der Innenstadt. Wir brauchen Zukunftssicherheit und einem klaren Kurs.“ Genau dafür würde er als Bürgermeister kämpfen, sagt Elmar Kampshoff. Er will die Vredener*innen bei wichtigen Entscheidungen mehr einbeziehen und das umsetzen, was sinnvoll ist für eine wirtschaftliche prosperierende Entwicklung der Stadt im Sinne sozialer Sicherheit und Stabilität. „Es ist darum nur konsequent, selbst Verantwortung zu übernehmen zu wollen“, sagt der 52-Jährige.

„Es sind die Menschen in Vreden, welche die Themen in Vreden mit Leben füllen. Deswegen gönne ich den Vredener*innen die Kraft der Argumente und nicht die Stärke einer Partei oder den Beweisdrang einer Verwaltung zur Selbstverwirklichung im Amt. „Es geht nicht darum, was mir nützt, sondern was sinnvoll für Vreden ist.“, macht er klar. Und: „Vreden braucht nicht einfach nur einen neuen Bürgermeister, sondern den passenden Bürgermeister, der Vreden in eine sichere Zukunft führen kann und will, der ein starker und pragmatischer Ideengeber ist, jemanden der den Teamgedanken mit den Bürger*innen, den Wirtschaftsverbänden und Interessengruppen mit Leben füllen will. „Einer der wesentlichen Gründe, vor 16 Jahren in die Vredener Politik zu gehen und mich im Sinne der Vernunft der Ratsarbeit, der Verwaltung und Ausschusssitzungen, kurz, dem mühsamen, kommunalen Prozess auszusetzen, war die Einsicht, dass etablierte Parteien ein Korrektiv brauchen. Sonst entstehen Schieflagen, die in eine Sackgasse führen.

Zum Wohle der Bürger*innen, der Wirtschaft und - weil für Vreden wichtig - der Agrarwirtschaft zu handeln, bedarf der Unabhängigkeit von Parteienproporz, Egoismen und Berliner Leitlinien.

Für Vreden ist es jetzt an der Zeit, sich wirtschaftlich und gesellschaftlich stabil nach vorne zu entwickeln. Wohlstand, Erwartungssicherheit, Stabilität und Ruhe - dafür möchte ich in Vreden mit ganzer Kraft eintreten.

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