Aufruf zur Abstimmung über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2020

Pfarrei St. Georg aus Vreden nominiert - Landrat Dr. Kai Zwicker: „Lassen Sie uns gemeinsam den Publikumspreis in den Kreis Borken holen!“

Die Pfarrei St. Georg aus Vreden wurde für ihre Partnerschaft mit der Pfarrei St. Ladislaus / Oradea in Rumänien für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert. Foto: Deutscher Engagementpreis

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Lassen Sie uns gemeinsam den Publikumspreis in den Kreis Borken holen!“

Rund 31 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich. Auch im Kreis Borken hat das bürgerliche Engagement Tradition: In vielen Bereichen wie Sport, Freizeit und Geselligkeit, Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Politik, Kirche, Hilfs- und Rettungswesen sowie auf sozialem Gebiet helfen junge und erwachsene Menschen freiwillig. Um diesen Einsatz ausreichend zu würdigen, gibt es den "Deutschen Engagement Preis". Seit 2009 wird dieser jährlich an herausragend engagierte Menschen, Initiativen und Organisationen vergeben. Im laufenden Jahr sind 383 Personen und Organisationen für den Dachpreis nominiert. Zusätzlich haben alle Nominierten die Chance auf den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis. Besonders erfreulich: Auch der Kreis Borken ist dort vertreten: Die Pfarrei St. Georg in Vreden wurde für ihre Partnerschaftsarbeit mit der Pfarrei St. Ladislaus / Oradea in Rumänien nominiert. Dies teilt Landrat Dr. Kai Zwicker nun mit. An der Abstimmung kann man online teilnehmen unter http://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis. Sie beginnt am Dienstag, dem 15. September, und endet am Dienstag, dem 27. Oktober 2020.

Die Pfarrei St. Georg in Vreden hat eine Gemeindepartnerschaft mit der Pfarrei St. Ladislaus / Oradea in Rumänien. In diesem Rahmen engagieren sich viele Gemeindemitglieder für Partnerschaft und Freundschaft mit Menschen in Osteuropa auf Basis des gemeinsamen christlichen Glaubens und Menschenbildes. Sie wollen Vorurteile überwinden, fremde osteuropäische Kulturen kennenlernen (Sinti, Roma, ethnische und religiöse Spannungen nach dem Zerbrechen des Ostblocks) und Freundschaften schließen. Gleichzeitig möchten sie westliche Werte der Wohlstandsgesellschaft überprüfen – vor allem mit Blick auf die Werte der Menschen Osteuropas (z.B. Gastfreundschaft, Zeit miteinander). Das Engagement beinhaltet außerdem regelmäßige beiderseitige Besuche von Delegationen sowie finanzielle Unterstützung von Projekten in Oradea und Umgebung. Viele Menschen aus beiden Gemeinden engagieren sich bereits. Ihnen geht es um das gesellschaftliche und religiöse Miteinander in Europa, speziell in der Partnergemeinde in Rumänien, dabei speziell um den Austausch in religiösen Angelegenheiten und um die Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der verschiedenen Kulturen.

Zum Hintergrund: Deutscher Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können die Preisträgerinnen und Preisträger der rund 700 Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung. Weitere Informationen gibt es auf http://www.deutscher-engagementpreis.de.

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