Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken

15 frisch examinierte Altenpfleger*innen:

Die staatlich anerkannten Altenpfleger und Altenpflegerinnen sind: V.l.n.r.: Ewa Taulien, Yvonne Knubben, Volijca Veseli, Alina Ganz, Joelina Bischop, Janine Schütte, Klaudia Frischmuth-Seume, Maxi Lubisch, Marleen Krause; vorne von links: Celina Uhlenkott, Lucienne Leson, Britta Uebbing, Nick Hofer, Lia-Sofie Schneider, Michelle Keller.

Das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes im Kreis Borken feiert 15 frisch examinierte Altenpfleger*innen.

Sie erhielten während einer Feierstunde im Inklusionsbetrieb „Café Henry“ im Borkener Rotkreuz-Zentrum aus den Händen von Schulleiter Klaus-Dieter Jahn und seinem Team die heißbegehrten Zeugnisse, heißt es im DRK-Pressedienst.

Stresstest bestanden – Examen in der Tasche:

Die Erleichterung darüber war den 14 Schüler*innen anzusehen. Auch das Team des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe des Roten Kreuzes in Bocholt freute sich mit den ehemaligen Auszubildenden über das tolle Ergebnis der Examensprüfung.

Anspruchsvolle dreijährige Ausbildung

Drei Jahre anspruchsvoller Ausbildung liegen hinter dem Altenpflegekurs fünf. Theorieblöcke mit kompakter Wissensvermittlung wechselten ab mit Einsätzen in den Trägereinrichtungen und Fachabteilungen, die eine praxisnahe Ausbildung garantieren. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Einrichtungen der Altenhilfe ist der Garant dafür, die hohen Ausbildungsziele zu erreichen.

Dies fordert von den Auszubildenden eine große Portion Motivation und die Bereitschaft, Wissen und eigene Grenzen zu erweitern und Herausforderungen anzunehmen. So verglich Klassenlehrerin Sibille Wildermuth die Ausbildung auch mit einem Stresstest: „Und diesen haben alle Auszubildenden bravourös gemeistert und so das Examen bestanden.“

„Ein einmalig schöner Beruf“

Iris Schlautmann, Bereichsleiterin Bildung beim Roten Kreuz, gab den neuen Pflegekräften mit auf den Weg, „die ganzheitliche Sicht nicht aus den Augen zu verlieren“ – auch, wenn sich Ganzheitlichkeit „vielleicht eine etwas veraltete Bezeichnung“ sei. Das heiße auch, „die Strukturen in der Praxis zukunftsgerichtet, menschenfreundlich, also dem Menschen entsprechend zu gestalten“. Die Ausbildung sei Grundstein und Fundament, um sich aktiv an der Pflege- und Gesellschaftsentwicklung zu beteiligen: „Sie sind befähigt, vermehrt Verantwortung zu übernehmen für die Steuerung des Pflegeprozesses“, erklärte Iris Schlautmann und schloss mit einem Kompliment: „Sie haben einen einmalig schönen Beruf.“

Die Einrichtungen der Altenhilfe freuen sich als Arbeitgeber sehr über die frisch examinierten Altenpflegefachkräfte, die nun die Teams verstärken und eine qualitativ gute Pflege aufrechterhalten, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Der Altenpflegekurs fünf ist der vorletzte Kurs, der eine Ausbildung zur Altenpflegerin und zum Altenpfleger abschließt. Am 1. Oktober beginnt am DRK-Bildungsinstitut in Bocholter Europahaus der zweite Kurs mit einer generalistischen Ausbildung nach dem neuen Berufsbildungsgesetz mit dem Abschluss zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann.