Ein Aufbruch für Vreden

CDU stellt Wahlprogramm bei Wahlkampfauftakt mit Fahrradtour vor

„Es war ein langer, arbeitsreicher Prozess, der sich gelohnt hat“, bilanziert CDU-Vorsitzende Gisela Waning die Zeit der Erarbeitung des CDU-Wahlprogramms für die anstehende Kommunalwahl.

„Wir wollten keine leeren Worte, sondern ein Programm, welches von den Parteimitgliedern, insbesondere den Stadtratskandidaten getragen wird. Deshalb haben wir uns für einen aufwendigen Prozess entschieden: Nachdem verschiedene Arbeitsgruppen zu den Themen Vredens Vorschläge zusammengetragen hatten, wurden diese im Gesamtvorstand diskutiert und priorisiert und anschließend von Thomas Nünning und Michael Göring in Textform gegossen. Auf Basis dieses Textentwurfs wurde dann Satz für Satz bei einem gemeinsamen Treffen mit Stadtratskandidatinnen und -kandidaten sowie den Vorstandsmitgliedern unter Leitung unseres Bürgermeisterkandidaten Tom Tenostendarp diskutiert”, erläutert Waning den umfassenden Prozess, der dem Wahlprogramm vorausging.

Inhaltlich bekennt sich die CDU in ihrem Wahlprogramm unter anderem zum Prinzip der Nachhaltigkeit, wobei sie auf Innovationen und Ideen statt auf Ideologie setzt. Zudem setzt sie auf Ruhe und Verlässlichkeit im Bildungsbereich, in dem Sie Grundschulen, das Gymnasium, die Sekundarschule sowie die Felicitas-Schule in ihrer jetzigen Form schützen möchte. Da Wirtschaftsförderung für die CDU oberste Priorität hat, soll der entsprechende Bereich zukünftig direkt beim Bürgermeister angesiedelt werden, sodass auch Grundstücksverhandlungen zukünftig federführend vom ihm geführt werden. Mit Blick auf die Innenstadt möchte die CDU den Einzelhandel in einem Kerngebiet konzentrieren und den Eigentümern von Immobilien mit leerstehenden Ladenlokalen in den Randgebieten ermöglichen, diese in benötigten Wohnraum umzuwandeln.

Auch Fraktionsvorsitzender Heinz Gewering zeigt sich vom Wahlprogramm überzeugt. „Dieses Wahlprogramm ist ein Zeichen des Aufbruchs und unseres Optimismus für die weitere Entwicklung Vredens. Hierzu passt gut, dass wir uns mit den jetzigen Ratskandidatinnen und –kandidaten in weiten Teilen selbst erneuert haben. Deshalb möchten wir unseren Kritikerinnen und Kritikern selbstbewusst entgegnen: Anstatt uns pauschal abzulehnen, laden wir euch herzlich ein sich inhaltlich mit uns zu beschäftigen. Wir sind es wert!“

Endgültig verabschiedet wurde das Wahlprogramm bei einem Treffen an der Gaxeler Schützenhalle, zu dem coronabedingt nicht alle CDU-Mitglieder eingeladen werden konnten, sondern nur die Vorstände aus den einzelnen CDU-Gruppierungen. Zuvor waren die Ratskandidatinnen und -kandidaten in Gruppen durch die einzelnen Wahlkreise geradelt. Bürgermeisterkandidat Tom Tenostendarp stellte das Wahlprogramm in seinen Grundzügen vor und nutzte die Gelegenheit, um die Anwesenden auf die bevorstehenden Wochen einzustimmen. „Es liegen anstrengende Wochen vor uns. Wir haben ein tolles Wahlprogramm, das in einem intensiven Verfahren erarbeitet und diskutiert wurde. Nun liegt es an uns die Vredenerinnen und Vredener von unseren Inhalten und von unserem Team zu überzeugen!“ Um dieser Forderung nachzukommen, wird die CDU in den einzelnen Wahlbezirken in den kommenden Wochen Bierbankgespräche anbieten. Hierbei werden die jeweiligen Ratskandidatinnen und -kandidaten mit dem Bürgermeisterkandidaten in den Wahlbezirken eine Bierbank aufstellen, Kaltgetränke mitbringen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

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