Einigung zwischen Anwohner, Stadtverwaltung und Schmitz Cargobull im Zuge der Firmenerweiterung

Vergleichsvereinbarung wurde unterzeichnet

Nachdem das Urteil des Verwaltungsgerichts in Münster Anfang des Jahres eine Klage eines Vredener Ehepaares gegen die Bauvorbescheide für die Erweiterung des Unternehmens Schmitz Cargobull abgewiesen hat, konnte nun eine weitere Rechtsstreitigkeit durch eine Einigung mit einem anderen Kläger erzielt werden. Letzten Freitag wurde seitens eines Anwohners, der Stadtverwaltung Vreden und der Firma Schmitz Cargobull hierzu eine Vergleichsvereinbarung unterzeichnet. Über die konkreten Inhalte wurde Verschwiegenheiten vereinbart. Mit einer Einmalzahlung konnte die Gegenseite davon überzeugt werden, ihre Klagen gegen die erteilten Baugenehmigungen des Kreises zurückzuziehen. Dadurch sind ein Großteil der strittigen Fragen zum Projekt und auch zur laufenden Bauleitplanung aufgelöst. An dem Vergleich sind die Firma Schmitz Cargobull und die Stadt Vreden gleichermaßen beteiligt. Nun können weitere Gespräche zwischen dem Unternehmen und dem Kreis Borken zur Entwicklung des Betriebsgeländes geführt werden. "Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, der Stadtverwaltung und dem betroffenen Unternehmen diesen Vergleich abgeschlossen und damit einen Beitrag zur Entwicklung der Industrie in Vreden geleistet haben", fasst Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp die Einigung zusammen.