Erneute Rezertifizierung European Energy Award in Gold

Vreden erhält erneut die Auszeichnung

Bürgermeister Tom Tenostendarp und Erster Beigeordneten Bernd Kemper freuen sich über die erneute Rezertifizierung.

Bereits im Januar fand im Sitzungssaal der Stadt Vreden das Audit zur Zertifizierung mit der Europäischen Energie-Auszeichnung in Gold statt.

Der Auditor Leonard Meyer von der Bundesgeschäftsstelle European Energy Award aus Berlin überprüfte, ob die Stadt Vreden Maßnahmen und Aktionen im Energie- und Klimaschutzbereich durchführt, die den festgelegten europäischen Kriterienkatalog zu mindestens 75 Prozent erfüllen.

Am späten Nachmittag war klar, dass die Stadt Vreden nach 2015 nun erneut die nötige (Gold-)Marke von 75 Prozent erreicht und mit dem Endergebnis von 82,5 Prozent sogar deutlich überschreitet. Somit kann das Energieteam zusammen mit ihrem externen EEA-Berater, Rainer Tippkötter, die begehrte Auszeichnung in Gold entgegennehmen. Die offizielle Auszeichnungsveranstaltung ist für Anfang Juni geplant.

Bürgermeister Tom Tenostendarp und der Erste Beigeordnete Bernd Kemper konnten bereits jetzt die Urkunde entgegennehmen, welche die erneute Rezertifizierung bestätigt.

Seit 2010 gibt es in der Stadt Vreden ein Energieteam, welches sich aus Ratsmitgliedern und Verwaltung zusammensetzt.

Besonderer Stolz gilt der kreisweiten Modalsplit Umfrage, welche einen Fahrradanteil von 41 Prozent ergeben hat und dem Projekt Gaxelino. Diese innovative Nahmobilitätsoffensive für das Industriegebiet Gaxel wird mittels Unterführung, Fahrradstraßen und mehr eine Optimierung des Radverkehrs erreichen. Außerdem wurden einige Aktionen im Rahmen der "Fairtrade Stadt Vreden" durchgeführt und viele weitere Projekte zur Biodiversität sind in der Umsetzung. Zu nennen sind zum Beispiel die ökologische Aufwertung städtischer Wegerandstreifen, die Teilnahme am Verbundprojekt "Grün statt grau – Gewerbegebiete im Wandel" zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Industriegebiets in Vreden und Fachberatungen zur naturnahen Gestaltung der Vredener Gewerbegebiete.

Weiterhin wurde der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben, sodass Vreden seit 2017 die bilanzielle Stromautarkie erreichen konnte. Die Errichtung eines neuen Biogas-Blockheizkraftwerks im Schulzentrum, die Aufstellung von 6 E-Ladesäulen im Stadtgebiet und die Heizungserneuerung im Rathaus durch eine Wärmepumpe dürfen nicht unerwähnt bleiben.