Etwas Vreden nach Hause

Einige Bewohnerinnen und Bewohner des St. Ludger Pflegeheims bei der Lektüre der Bücher

Viel Freude und interessante Stunden mit den Büchern über Vreden geschenkt.

Vor den Osterferien hat die Gleichstellungsbeauftragte Christine Ameling gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Vreden eine Bücheraktion ins Leben gerufen.

Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen durch die Coronaviren konnten viele ältere und kranke Menschen keinen Besuch mehr empfangen und nur noch wenige von ihnen sind noch nach draußen gegangen. Die Idee war: "Vreden kommt dann nach Hause".

Den Vredener Pflegeheimen und ambulante Pflegeeinrichtungen wurden unterschiedlichste Bücher über Vreden geschenkt. Durch die Unterstützung vom Bündnis für Familie in Vreden e.V., dem Schreibwaren Gescher und dem Kulturamt der Stadt Vreden konnte die Idee schnell umgesetzt werden.

Besonders ansprechend fanden die Bewohner*innen des St. Ludger Pflegeheims das Panoramabuch über Vreden. "Die wundervollen Fotos über die Kultur und Landschaft von Vreden in Bild und Wort begeisterten Alle."

Mit großem Interesse entdeckten die Bewohner*innen auch den Ursprung und den Verlauf der Berkel. "Es ist doch erstaunlich, was wir gemeinsam für uns Neues in dem Buch über die Berkel erfahren konnten", so Nicole Feldhaus vom Sozialen Dienst.

"Es ist schön zu hören, dass die Bücher so viel Freude bereitet haben. Genau das haben wir uns mit der Aktion gewünscht", teilt Christine Ameling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden, mit. "Nun hoffen wir, dass die Bewohner*innen und Patient*innen bald wieder unter Berücksichtigung der Vorschriften, Vreden auch wieder in "echt erleben" können. Und natürlich auch ihren Familien und Freunden wieder begegnen können. Denn auf soziale Kontakte zu verzichten, ist schon eine große Herausforderung für alle Menschen."

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