FDP verzichtet auf Wahlplakate an den Straßenlaternen

Die Vredener FDP hat sich dazu entschieden, im Kommunalwahlkampf auf das Aufhängen von Wahlplakaten an Straßenlaternen zu verzichten.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat Hendrik Mulder dazu: „Wir suchen den Kontakt zu den Vredener*innen in den sozialen Netzwerken und im persönlichen Gespräch, aber nicht mehr, indem wir die Stadt mit Plakaten zukleistern. Plakate zu bedrucken, die fast niemand liest, ist weder ökologisch noch sinnvoll.“

Der Ortsverband hat einstimmig beschlossen, dass es nicht mehr sinnvoll ist die Stadt einfach zuzukleistern. Informieren werde man natürlich trotzdem, nur zielgerichtet. Wir werden die städtischen Informationstafeln nutzen und einige wenige gut lesbare Großflächen-Banner aufstellen, fährt Ruth Kemper fort.

Das gemeinsame Anbringen der Plakate werde man vielleicht etwas vermissen, da dies immer unterhaltsame Team-Abende waren, meint Kasper Neuendorf und fügt hinzu, dass das Plakatieren kein Selbstzweck sei und man die Vredener*innen über seine Inhalte informieren und Gespräche führen müsse.

Zuletzt wollen wir auch verhindern, dass Plakate heruntergerissen werden und unansehnlich auf dem Boden vergammeln, und im schlimmsten Fall für Fahrradfahrer auf den Radwegen zu gefährlichen Hindernissen werden.

Der FDP-Ortsverband Vreden blickt gespannt auf den Wahlkampf, der aufgrund der Corona-Pandemie ganz anders ablaufen wird. Für die Liberalen steht fest: Wichtig sind persönliche Gespräche und engagierte Kandidatinnen und Kandidaten, aber gewiss nicht die Anzahl der geklebten Plakate.

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