Flächenversiegelung in Gewerbegebieten

Luftbild vom Industriegebiet Gaxel, Geodatenatlas Kreis Borken

Vertreter des NABUs haben bei mehreren Kommunen des Kreises Borken Beschwerden über unzulässige Flächenversiegelungen und weitere umweltrechtliche Missstände in Gewerbegebieten eingereicht.

Der NABU-Kreisverband Borken e.V. hat sich an die Stadt Vreden gewandt und den hohen Versiegelungsgrad in Gewerbe- und Industriegebieten angemahnt. Daraufhin hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss einstimmig mehrere Beschlüsse gefasst.

Die Verwaltung soll ein Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung auf Gewerbe- und Industrieflächen erarbeiten und dem Ausschuss in einer der nächsten Sitzungen vorstellen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Ortsgruppe Vreden des NABU, des Förderverein Kulturlandschaft Vreden, des Vredener Industrie-Clubs sowie der Politik und Verwaltung soll gemeinsam Strategien und Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit der Flächenversiegelung erarbeiten.

Zudem wurde festgestellt, dass eine flächendeckende Überprüfung baurechtlicher Zustände auf den Baugrundstücken im Stadtgebiet von den jeweils zuständigen Behörden nicht geleistet werden könne. Gleichwohl wurde die Verwaltung beauftragt, mit dem Kreis Borken ein Konzept für die Beantwortung und Abarbeitung der NABU-Anfragen zu entwickeln.

Die entsprechenden Schreiben und die ausführliche Stellungnahme der Verwaltung sind in den Sitzungsunterlagen zur Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses vom 18. August im Ratsinformationssystem unter http://www.vreden.de Rathaus – Rat und Ausschüsse nachzulesen.

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