Gesundheitliche Versorgungsplanung im Caritasverband Ahaus/Vreden

Im Caritasverband Ahaus-Vreden gibt es das Angebot der Gesundheitlichen Versorgungsplanung

Ziel dieser kostenlosen Beratungsmöglichkeit ist es zu ermitteln, wie die letzte Lebensphase gelebt werden soll. Die eigenen Vorstellungen über medizinisch-pflegerische Abläufe oder soziale, familiäre und seelsorgerische Begleitungen können aus- und besprochen werden. Wichtig bei diesen Gesprächen ist es, festzustellen, wie das Leben gelebt wurde, was es ausgemacht hat, was wichtig war und ist. Wie soll der letzte Lebensabschnitt aussehen? Gibt es jemanden, der die jeweilige Person vertritt?

Es kann ein Prozess mit mehreren Gesprächsterminen sein. Vielleicht liegt auch schon eine Patientenverfügung vor, die nochmal aktualisiert werden soll. Falls nicht, kann eine solche erstellt werden. Wenn keine vorliegt und der Bewohner sich nicht mehr mitteilen kann, sollte der mutmaßliche Wille ermittelt werden. Hierzu werden Informationen der Angehörigen und aller Beteiligten benötigt.

Angeboten werden die Gespräche, um möglichst früh- und rechtzeitig seine Vorstellungen bekannt gemacht und besprochen zu haben. Wichtig sind die Informationen für die Vorsorgebevollmächtigten, Angehörigen, Betreuer sowie Pflegekräfte und Ärzte. Sie entscheiden im Falle, wenn der Bewohner seinen Willen nicht mehr äußern kann.

Seit 2019 werden diese Gespräche durch Monika Nienhaus begleitet. Sie ist Krankenschwester, Palliativfachkraft, Koordinatorin der Palliativpflege im Caritasverband Ahaus/Vreden und Beraterin für die Gesundheitliche Versorgungsplanung. Seit 2020 wird sie von Pascal Nienhaus unterstützt. Er ist Altenpfleger, Palliativfachkraft, Wohnbereichsleitung und befindet sich momentan in der Weiterbildung zum Berater für die Gesundheitliche Versorgungsplanung. Kontakt: E-Mail an palliativdienst@caritas-ahaus-vreden.de, Tel.: 02561/420984 (Monika Nienhaus).