Gewinner des Vredener Vorgartenwettbewerbs prämiert

Besondere Vorgärten haben die Jury überzeugt

Die Jury und die Platzierten freuten sich bei der Preisübergabe.

Im Sommer hat die Fachabteilung Umwelt und Recht der Stadt Vreden die Vredenerinnen und Vredener zu einem Vorgartenwettbewerb aufgerufen. Inzwischen hat sich die Jury beraten und die Siegerplätze nach den definierten Kriterien ermittelt. Die Preisverleihung fand nun im Rathaus statt.

Vielfältige, artenreiche, standortgerechte und heimische Pflanzen, Strukturreichtum, Pflegeleichtigkeit, Versiegelungsgrad, Insekten- und Vogelfreundlichkeit und am Ende auch ein Stück weit Ästhetik: Der Bewertungsmaßstab für die Vorgärten beim Vorgartenwettbewerb setzte sich aus den unterschiedlichsten Kriterien zusammen. "Alle Platzierten haben mit Bravour bewiesen, dass jeder zu Hause im Kleinen etwas für die Artenvielfalt beisteuern kann", so das Urteil der Jury.

Die Bewerberinnen und Bewerber lagen sehr nah aneinander, sodass gleich zwei dritte Plätze vergeben wurden, die jeweils 200 Euro Preisgeld erhalten. Die Vorgärten von Theo Levering und Elsbeth Nienhaus überzeugten mit dem Artenreichtum und der Vogel- und Insektenfreundlichkeit und belegten gleichzeitig den dritten Platz. Den zweiten Platz belegten Olga und Alex Albrecht, die ihren Vorgarten nach Fertigstellung des erst im letzten Jahr neu gebaute Haus anlegen konnten. Auch dieser Vorgarten war sehr insektenfreundlich und blütenreich und wurde mit 300 Euro Preisgeld belohnt. Das Siegergeld in Höhe von 500 Euro ging an Familie Gerding. Ihr circa 500 Quadratmeter großer Garten besteht aus einer über 70 Jahre alten Buche mit vielen blütenfreundlichen Blüten. Die dichte Bepflanzung ist sehr pflegeleicht und besonders insektenfreundlich. Nicola und Hubert Gerding freuen sich sehr über den Sieg. "Wir werden das Geld auf jeden Fall in den Garten reinvestieren", sind sich die beiden einig. Die fünfköpfige Jury bestehend aus Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp, dem Ersten Beigeordneten Bernd Kemper, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt Heinrich Wildenhues, dem Vorsitzenden des Fördervereins Kulturlandschaft Vreden Josef Levering und Fachabteilungsleiterin Umwelt und Recht Christine Grünewald-Tentrup war sich schnell einig. "25 tolle Bewerbungen sind eingegangen. Mit dem Wettbewerb wollten wir die Arbeit der Vredenerinnen und Vredener honorieren. Alle haben gezeigt, was es für wunderschöne und pflegeleichte Alternativen es zu Schottergärten gibt", fasst Bürgermeister Dr. Tenostendarp zusammen. "Zudem hat der Umweltausschuss beschlossen, dass es im künftigen Baugebiet Pirolstraße keine Schottergärten mehr gibt."