Gottesdienst zur Aktion „Eine-MIllion-Sterne“

Auf einer Leinwand in der Pfarrkirche wurden Fotos aus Bad Münstereifel gezeigt. Die Bilder entstanden kurz nach der Flutkatastrophe.

Die Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli hat im Ahrtal viele private und berufliche Existenzen zerstört. Die Menschen benötigen dringend finanzielle Mittel zum Wiederaufbau ihrer Häuser und der Infrastruktur. Der Caritasverband Ahaus-Vreden hat am Wochenende in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg in Vreden die enormen Ausmaße der Zerstörung in Erinnerung gerufen und Spenden gesammelt. Aus pandemischen Gründen verzichtete der Caritasverband in diesem Jahr auf das Rahmenprogramm zur Aktion „Eine Million Sterne“. Gleichwohl sprach Caritas-Vorstand Peter Schwack zu Beginn des Gottesdienstes darüber, „ein sichtbares Zeichen für eine gerechtere Welt“ zu setzen.

Silke Uelsmann von der Gemeindecaritas berichtete von ihrem Besuch des Ortes Bad Münstereifel vor der Flutkatastrophe – und dass der Ort nie wieder der sein wird, der er einmal war. Dazu lief auf einer großen Leinwand ein Video, das Bilder aus Bad Münstereifel zeigte, einmal vor und einmal nach der verheerenden Flutwelle. Anhand der Bilder wurde deutlich, mit welcher Wucht der Ort von der Flut getroffen wurde. In den Fürbitten ging es darum, den Menschen Trost zu spenden, die alles verloren haben und diejenigen zu stärken, die körperlich und seelisch an ihre Grenzen gehen, um den Flutopfern zu helfen. An Spenden für die Flutopfer im Ahrtal gaben die Gottesdienstbesucher insgesamt knapp 800 Euro. Als Dankeschön gab es kleine Sterne, gestaltet und bemalt von Kindern des Familienzentrums St. Georg.

Silke Uelsmann von der Gemeindecaritas