Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Ammeloe

Erste Baufortschritte konnten schon begutachtet werden.

v.l.: Bernd Brüggemann (Stadt Vreden), stellvertretener Löschzugführer Ammeloe Frank Rotering, Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel, Wehrleiter der freiw. Feuerwehr Vreden Christian Nienhaus, Löschzugführer Ammeloe Manfred Rotering, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch

Bei der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Ammeloe konnten die Verantwortlichen bereits die ersten Baufortschritte begutachten.

Am 20. August fand die Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Ammeloe am neuen Standort an der Hauptstraße 28 statt. Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch begrüßte die geladenen Gäste sowie die Vertreter aller politischer Fraktionen des Stadtrates, Vertreter der Stadtverwaltung Vreden – insbesondere das Entwurfsplanungsteam um Bernd Brüggemann - und die Vertreter der am Bau beteiligten Architekten, Fachplaner und Unternehmen. "Ein Gebäude prägt die Nachbarschaft" – so bedachte Dr. Holtwisch auch die unmittelbaren Anwohner des neuen Feuerwehrgerätehauses.

Anschließend blickte er auf die anfängliche Planung und die ersten skizzenhaften Überlegungen zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses am alten Standort im Jahr 2015 zurück. Erst Ende 2017 seien die Vorteile eines Neubaus an der Hauptstraße in Ammeloe präzisiert worden. Im Mai 2018 sei dann der Startschuss für die Planungen am neuen Standort gefallen. Bis zur Erteilung der Baugenehmigung im März 2020 seien viele Gespräche, in denen u.a. auch das Fachwissen der aktiven Feuerwehrleute mit einbezogen wurde, durchgeführt worden.

Das Ergebnis der Planungen ist ein Feuerwehrgerätehaus mit 750 m² Nutzfläche. Es beinhaltet vier Fahrzeugstellplätze, eine Werkstatt, Umkleideräume für Feuerwehrleute und die Jugendfeuerwehr, einen modernen Schulungsraum, einen Büroraum und eine Funkzentrale. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 vorgesehen und das Projekt wird voraussichtlich ca. 2 Mio. Euro kosten.

"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" – mit diesen Worten übergab Dr. Holtwisch das Wort an Christian Nienhaus, den Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehr Vreden. Er richtete ein Dankeswort an die Funktionsträger der Stadt Vreden und auch an die Kameraden des Löschzuges Ammeloe.

Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel lobte die gute Zeitplanung des Projektes und sprach gleichzeitig beste Wünsche für die Zukunft aus.

Ein Feuerwehrhaus solle auch eine "Wohlfühl-Unterkunft" sein, so Manfred Rotering, Löschzugführer Ammeloe. Diese helfe den Feuerwehrleuten dabei, extrem belastende Situationen besser verarbeiten zu können.

Bernd Brüggemann (l.) und Dr. Christoph Holtwisch bei der Befüllung der Zeitkapsel.

Im Anschluss wurde die so genannte Zeitkapsel mit verschiedenen Gegenständen befüllt. Eine aktuelle Zeitung, ein Brief des Bürgermeisters, eine Atemschutzmaske und Einweghandschuhe als spätere Erinnerung an die Corona-Krise sowie eine aktuelle Mitgliederliste des Löschzuges Ammeloe fanden ihren Weg in die Kapsel, die anschließend durch die Verantwortlichen luftdicht verschlossen und eingemauert wurde.

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