Gruppe Ars Choralis Coeln

Ars Choralis Coeln singt bei Musica Sacra International in Marktoberdorf

Die Gruppe Ars Choralis Coeln, welche sich der mittelalterlichen Musik verschrieben hat und die jüdische Sängerin und Schauspielerin Jalda Rebling gestalten zum Erntedankfest am Samstag, den 2.Oktober 2021, um 19:30 Uhr in der Stiftskirche Vreden, ein Konzert mit Dank- und Lobliedern aus jüdischer und christlicher Tradition.

Dieses Konzert ist Teil der Konzertreihe „KlosterKLaenge“, welche die Gruppe Ars Choralis Coeln seit nunmehr zwei Jahren in nordrhein-westfälischen Kirchen und Klosteranlagen des Mittelalters durchführt. Ziel ist es, die musikalischen „Hinterlassenschaften“ des Mittelalters an ihren Entstehungsorten zum Klingen zu bringen.

Die Zusammenarbeit von Ars Choralis Coeln mit der jüdischen Schauspielerin und Kantorin Jalda Rebling wurde motiviert durch das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland“. Die älteste jüdische Gemeinde Deutschlands ist in Köln beheimatet (seit dem Jahr 321), so dass es für Ars Choralis Coeln nahe lag, in diesem Jahr diese Kooperation einzugehen.

Jalda Rebling, in Amsterdam als zweite Tochter des Künstlerehepaares Lin Jaldati und Eberhard Rebling geboren, wuchs in Ostberlin auf, erlebte die DDR-Zeit und die Zeit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Viele Begegnungen und Stationen in ihrem Leben ließen sie zu einer welterfahrenen und renommierten Spezialistin für Jüdische Musik vom frühen Mittelalter bis in die Moderne werden. Sie ist Dozentin an der European Academy for Jewish Liturgy in London, und mit Liedern, Legenden und Geschichten trägt sie jüdisches Wissen in die Welt.

Das international besetzte Frauenensemble „Ars Choralis Coeln“ besteht seit 2004: In der alljährlich stattfindenden „Romanischen Nacht“ in Köln gab das Ensemble in jenem Jahr sein großes Debutkonzert. Seit dieser Zeit hat es „Ars Choralis Coeln“ geschafft sich national wie international in der Mittelalter-Musikszene zu etablieren. Das bewirkten zum einen die deutschland- und europaweiten Auftritte. Davon zeugen aber auch  CD-Aufnahmen, die – z.T. vielbeachtet - auch schon Kritikerpreise erhielten oder auch von der Kunststiftung NRW gefördert wurden. („Rose von Jhericho – Das Liederbuch der Anna von Köln“, „Laetare Germania“ – 800 Jahre Elisabeth von Thüringen; „Hildegard von Bingen – Marienvesper“).

Im Mittelpunkt des Repertoires von „Ars Choralis Coeln“ steht die Musik von Frauenklöstern des Mittelalters. Dazu gehört an erster Stelle die Musik der rheinischen Äbtissin Hildegard von Bingen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Jedoch wird am Ausgang um eine Spende zur Finanzierung dieses Konzertes gebeten. Wegen der noch anhaltenden Corona-Pandemie können nur geimpfte, genesene oder getestete Personen dieses Konzert besuchen. Am Eingang der Kirche werden entsprechende Kontrollen durchgeführt. Die Kirche ist mit Schutzmaske zu betreten. An den Sitzplätzen können die Zuhörer*innen aber dann ohne Maske und ohne Abstand sitzen