Haltung gegen Rechts – Wir müssen reden!

Kolping regt an zur eigenen Haltung und zur Diskussion mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster (mobim).

Gezielte Tabubrüche – immer in der anklagenden Opferhaltung  – die inhaltliche Debatte über wichtige Themen unserer Zeit konsequent verweigern – möglichst einfache Lösungen zu sehr komplexen Fragen präsentieren….- so erleben wir „die Rechten“ regelmäßig in Interviews.

Sie argumentieren aus Prinzip so, dass andere ausgegrenzt und zu Gegnern erklärt werden und zelebrieren damit einen permanenten inneren und äußeren Unfrieden. Sie stehen gegen Werte, die im Grundgesetz verankert sind, wie Solidarität mit Schwächeren, Mitmenschlichkeit, Gleichwertigkeit aller Menschen unabhängig von Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft.

Was können wir dagegen in unserem eigenen Alltag tun?

Wie kann ein Umgang mit alltäglichen Situationen aussehen?

Das Wichtigste: „Zeigen wir unsere eigene HALTUNG!“, so riet Charlotte Löber von der mobim MS, sagen wir klar und deutlich: „Damit bin ich nicht einverstanden!“

Dabei ist es wichtig, die Betroffenen anzusprechen, aber auch die Umstehenden miteinzubeziehen, die eine Ausgrenzung miterleben mussten, und über Ängste ins Gespräch zu kommen.

Stefanie Sommer vom Kolpingvorstand fasste treffend zusammen: „Die ´Rechten´ sind oft so laut…- sollten wir nicht mindestens ebenso laut dagegenhalten?“