Hamaland Jazz Club e.V. Informationen an die Mitglieder zum Thema Covid 19 und Veranstaltungen

Das COVID 19 Virus hat uns alle seit Jahresbeginn in die Defensive gezwungen. Lockdown, Abstandsregeln und strenge Vorgaben im Hinblick auf soziale Kontakte haben dazu geführt, dass der Hamaland Jazz Club e.V. nach dem wunderbaren Kaffeekonzertnachmittag mit Marjorie Barnes alle weiteren geplanten Veranstaltungen hat absagen bzw. verschieben müssen.

Auch wenn seit einigen Tagen Lockerungen und Ausweitungen der sozialen Kontakte möglich sind und auch Veranstaltungen mit einer begrenzten Besucherzahl von < 100 Personen unter Einbeziehung und in enger Abstimmung mit den Behörden, sind wir als ehrenamtlich tätiger Vorstand doch eher verhalten, was die Durchführung von weiteren geplanten Veranstaltungen angeht.

Wir haben uns insofern am 17. Juni 2020 zu einer Vorstandssitzung getroffen. Anwesend waren:

Norbert Umme, Gerd Niehuis, Christof Nienhaus und Helmut Severt (Gastgeber)

Einziges Thema der Vorstandssitzung waren die Konzerte des HJC in 2020 vor dem Hintergrund der Covid 19 Pandemie. Norbert Umme und Helmut Severt hatten sich vorab über die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW (Stand 15.06.2020) informiert.

15. August – Jazz in der Scheune (Gutshof Schulze Siehoff) – Triosence

Diese Veranstaltung ist auch in „normalen Zeiten“ mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden, bei der nicht nur der Vorstand, sondern auch weitere engagierte Vereinsmitglieder als Helfer gefordert sind. Daher sollten alle Beteiligten hinter dieser Veranstaltung stehen, um die Anforderungen der aktuellen Coronoschutzverordnung NRW für kulturelle Veranstaltungen zu erfüllen und den Besuchern ein „sicheres“ Konzerterlebnis zu verschaffen.

Während der Sitzung wurde auch der Eigentümer des Anwesens telefonisch kontaktiert, um auch dessen Sichtweise zu erfahren. Seine Reaktion war eher verhalten und ablehnend, u.a. auch, weil sich auf dem Gelände ein medizinisches Labor befindet.

Im Vorstand des HJC waren die Meinungen ebenfalls verhalten und vorsichtig, auch mit dem Hinweis, dass viele der zu erwartenden Besucher allein schon altersbedingt zu den Corona-Risikogruppen gehören und insofern auch die Publikumsresonanz darunter leiden könnte.

Unter Abwägung aller Faktoren wurde einstimmig beschlossen, dieses Konzert abzusagen und auf das nächste Jahr zu verschieben.

26. September – Jamsession

Auf dieser Veranstaltung sind i. d. R. ca. 25 Musiker, davon ca. 15 Bläser und eine ähnlich große Anzahl Zuhörer im Saal Terrahe. Die Coronaschutzverordnung für NRW sieht aktuell gerade bei Musikern mit Blasinstrumenten große Mindestabstände vor. Diese können weder auf der Bühne noch im Veranstaltungsraum eingehalten werden. Auch würde die Stimmung und das Zusammenspiel sehr darunter leiden. Einstimmiges Fazit = Absage der Jamsession.

30. Oktober – 31. Vredener Jazznacht

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