Jugendbuchautor Daniel Höra fesselt Schüler*innen

Vor kurzem war der Jugendbuchautor Daniel Höra auf Einladung der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden und der Sekundarschule Vreden zu Gast in Vreden.

Im Rahmen zweier Lesungen für die Schüler*innen der 8. Jahrgangsstufe stellte er seinen Jugendroman „Was wir nicht wollten“ vor.

Fünf Jugendliche wachsen gemeinsam in einer Wohnsiedlung auf und gehen zusammen durch dick und dünn. Als sie eines Tages ungerechterweise von einer Nachbarin bei der Hausverwaltung angeschwärzt werden, beschließen sie, der Nachbarin einen Schreck einzujagen. Sie entführen ihren geistig behinderten Sohn Bobbo – in der Absicht, ihn vor Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause zu bringen. Als jedoch Heiner, ein undurchsichtiger Typ, sie dabei beobachtet und erpresst, gerät die Situation außer Kontrolle…

Zunächst las Höra den gebannt zuhörenden Schüler*innen die ersten Kapitel des Buches vor und erläuterte in groben Zügen, wie die Geschichte weitergeht. Dabei, so Höra, sei ihm wichtig gewesen, dass deutlich wird, wie wichtig Freundschaft, das Füreinander einstehen und Verlässlichkeit in einer Clique seien. Dabei verwies er auch auf die zahlreichen autobiografischen Bezüge, die er in diesem  Roman verarbeitet habe. Gerade diese eigenen Erfahrungen sorgten für eine hohe Glaubwürdigkeit. Im Anschluss ging er dann auf die speziellen Fragen der Jugendlichen ein. So erfuhren sie, dass der Autor erst spät, mit Anfang 30, seine ersten Bücher veröffentlicht hatte, viele Jahre in der Nachrichtenredaktion eines Privatsenders gearbeitet hat und nun mit seiner Familie in einem Berliner Kiez lebt. Die Jugendlichen und Lehrer waren von der Lesung und der Offenheit von Daniel Höra begeistert. Der Lesungstitel steht in der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden zur Ausleihe zur Verfügung.

www.buecherei-vreden.de