Kartierarbeiten für den Landschaftsplan „Zwillbrocker Sandebene – Berkelniederung“ starten

Wichtige Datengrundlage für die Planung

Der Landschaftsplan "Zwillbrocker Sandebene – Berkelniederung" ist der älteste Landschaftsplan im Kreisgebiet.

Er wurde im Jahr 1985 rechtskräftig. Nachdem die flächendeckende Landschaftsplanung im Kreis Borken inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist, sollen jetzt die älteren Pläne auf den neuesten Stand gebracht werden – auch der Landschaftsplan "Zwillbrocker Sandebene – Berkelniederung" soll überarbeitet werden. Dafür beginnt jetzt die Vorbereitungen:

Die Grundlagendaten werden erarbeitet. Hierzu wird Stefan Kranz vom Fachbereichs Natur und Umwelt des Kreises Borken vor Ort kartieren, wie die Flächen genutzt werden. Die Kartiergebnisse stellen dann eine wichtige Datengrundlage für die anschließende Neuerstellung des Landschaftsplanes dar.

Der Landschaftsplan "Zwillbrocker Sandebene – Berkelniederung" erstreckt sich über den südwestlichen Teil der Stadt Vreden sowie über Teile des westlichen Gebietes der Stadt Stadtlohn. Das Plangebiet grenzt im Norden an den Landschaftsplan "Alstätter Venn – Ammeloer Sandebene" und im Osten an den Landschaftsplan "Stadtlohn" an, im Süden und im Westen an die Niederlande.

In einem Landschaftsplan werden Maßnahmen des Naturschutzes und Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung der Landschaft verankert, beispielsweise können Baumreihen. Hecken oder Kleingewässer angelegt werden. In diesem Zusammenhang wird jedoch nicht nur etwas für Tiere und Pflanzen getan, auch der Mensch wird im Landschaftsplan bedacht. So wurden in der Vergangenheit zum Beispiel Schutzhütten errichtet oder Sitzbänke aufgestellt.

Die Kartierphase wird voraussichtlich bis Ende 2022 andauern. Danach wird der erste Vorentwurf des Landschaftsplanes erarbeitet. Bei den Planungen werden die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit einbezogen und im Rahmen der sogenannten "Frühzeitigen Bürgerbeteiligung" über die Planung informiert. Der Zeitpunkt für diesen ersten Beteiligungsschritt steht noch nicht fest.

Fragen zur Kartierung beantwortet Stefan Kranz vom Fachbereich Natur und Umwelt der Kreisverwaltung Borken, Tel.: 02861/6817129.