Kinder der DRK-Kita „Der kleine Prinz“ machen spannenden Fund im Wald

Die Kinder des DRK-Familienzentrums „Der kleine Prinz – die Stadtvilla“ machten kürzlich, vor der Schneeperiode, einen spannenden Fund.

Sie entdeckten im Wald einige Knochen. Die Kinder waren sich schnell einig: Sie müssen genau untersucht werden.

Deshalb wurden die Knochen mit Einweghandschuhen eingetütet und mit in den Kindergarten genommen. Dort wurden sie zunächst abgekocht und dann mit allen Sinnen entdeckt: sie wurden mit Lupen untersucht, es wurde an den Knochen gerochen und ihre Beschaffenheit ertastet.

Danach wurde im Internet recherchiert, von welchem Tier die Knochen stammen könnten. Ausgeschlossen werden konnten Dinosaurier- und Tischknochen. Letztendlich konnten die Knochen nicht ganz sicher zugeordnet werden, jedoch waren sich alle einig, dass es sehr wahrscheinlich Knochen von einem Waldtier waren: Fuchs, Reh oder Hase.

Einen weiteren spannenden Fund gab es direkt einige Tage später: Eine tote Maus lag im Schnee, direkt vor dem Gartentor. Auch diese Maus wurde unter Hygienemaßnahmen genau unter die Lupe genommen, und die Kinder überlegten, unter welchen Umständen denn die Maus wohl gestorben sein könnte. Vielleicht war es eine Katze oder eine Schlange? Oder die Maus ist einfach nur erfroren?

Die Kinder entdeckten keine Verletzungen, aber dafür untersuchten sie den Körperbau der Maus genau. Neben einer sehr spitzen Nase, vier Beinen, klitze-kleinen Ohren und einem langen Schwanz war das sehr weiche Fall eine echte Überraschung für die untersuchenden Mädchen und Jungen. Die Maus wird nun auf dem Kindergartengelände beerdigt.

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