Klinikum Westmünsterland

Ziel des Klinikum Westmünsterland ist, den Standort Vreden weiter zu stärken

Das Vredener Krankenhaus (Archivfoto)

Auf Antrag der SPD-Fraktion hatte die Verwaltung die Geschäftsführung des Klinikums Westmünsterland zur Ratssitzung Ende Juni eingeladen, um über die langfristige Strategie des Vredener Krankenhauses zu berichten.

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch begrüßte Ludger Hellmann und Holger Winter von der Geschäftsführung des Klinikums Westmünsterland.

Nachdem der Fraktionsvorsitzende der SPD Reinhard Laurich den Antrag erläutert hatte, stellten die Vertreter des Klinikums anhand einer Präsentation den Standort Vreden mit der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen und der Investitionsentwicklung vor. So wurden in den vergangenen drei Jahren über 12 Mio. Euro in den Standort Vreden investiert.

Die Fachabteilungen in den verschiedenen Häusern des Klinikums Westmünsterland nach dem neuen Medizinkonzept und eine Übersicht über die Krankenhausfinanzierung waren ebenso Themen wie die unklaren Zukunftsaussichten aller Krankenhausstandorte. Seriöse Aussagen zur langfristigen Planung könnten aktuell nicht getroffen werden, zumal auch die Gesamtwirtschaft, welche in den vergangenen 10 Jahren sehr gut dastand, Auswirkungen auf die Finanzierungskapazitäten für das Gesundheitswesen habe.

Nach heutiger Sicht sei es Ziel des Klinikums Westmünsterland, den Standort Vreden weiter zu stärken und damit natürlich auch zu erhalten. Aber wie das zukünftige Angebot am Krankenhausstandort Vreden aussehe, hänge vom Versorgungsauftrag des Landes NRW ab.

Zahlreiche Besucher*innen waren zur Ratssitzung gekommen, um dem Bericht der Vertreter des Klinikums Westmünsterland und der anschließenden Diskussion zu folgen.

Interessenten können den gekürzten Diskussionsverlauf und die Präsentation in Kürze in den Protokollunterlagen zur Sitzung des Rates vom 24. Juni im Ratsinformationssystem unter www.vreden.de – Rathaus - Rat und Ausschüsse nachlesen.

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