Wie gehe ich mit einem an Demenz erkrankten Menschen um, erst recht, wenn es eine vertraute Person aus dem engen Familienkreis ist? Wie äußert sich die Erkrankung und wie sollte man als Angehöriger darauf reagieren, um dem Erkrankten in einer solchen Situation zur Seite zu stehen? Der Soziale Dienst des Ahauser Krankenhauses bietet im Juni wieder die dreitägige Kursreihe des kostenlosen „Pflegekurses Demenz“ an und gibt darin Antworten auf diese und weitere Fragen.
Viele Familien trifft es wie ein Schlag, wenn ein nahstehender Angehöriger die Diagnose „Demenz“ erhält und plötzlich die Verantwortung für den zu pflegenden Angehörigen übernommen werden muss. „Das Leben mit dem Vergessen ist nicht einfach, daher ist es wichtig zu wissen, wie der Alltag geplant und die Pflege erfolgen sollte, damit man nicht im Chaos untergeht“, erklärt Pflegetrainerin Emine Kerimoglu, die den Pflegekurs Demenz maßgeblich mitgestaltet und durch die Inhalte führt. In den Kursstunden werden Verhaltensweisen im Umgang mit der Demenz erklärt, Erläuterungen zum Krankheitsverlauf gegeben und wichtige Hinweise zur Unterstützung in den guten und schlechten Phasen der Erkrankung an die Kursteilnehmer weitergereicht. „Ganz wichtig ist auch der Austausch untereinander“, betont Kerimoglu, für den im Rahmen des Kurses genügend Zeit eingeräumt wird.
Kursstart ist am Dienstag, dem 23. Juni 2026, in der Zeit von 09.30 bis 13.00 Uhr im Raum Macke im St. Marien-Krankenhaus Ahaus. Zur selben Zeit finden hier am 30. Juni und 07. Juli 2026 die beiden weiteren Kurseinheiten statt. Anmeldungen werden vom Sozialen Dienst des Ahauser Krankenhauses unter der Tel. 02561/99-24040 entgegengenommen. Alternativ kann die Anmeldung auch per E-Mail an die Adresse sd.ahaus@kwml.de erfolgen.