Kranzniederlegung in Wennewick-Oldenkott

Christi Himmelfahrt - Eigentlich ein besonderer Tag für alle Wennewicker und Oldenkotter, denn Eigentlich würde an diesem Donnerstag das alljährliche Schützenfest stattfinden.

Doch auch wie schon im letzten Jahr hat uns die Coronakrise immer noch fest im Griff, sodass an ein Feiern nicht zu denken war.

Aber dennoch ließ es sich der Schützenverein Wennewick-Oldenkott nicht nehmen, einen Kranz am Kriegerehrenmal niederzulegen, um den Menschen zu gedenken, die in den beiden Weltkriegen verstorben sind oder als vermisst galten. „Auch wenn das Schützenfest nicht stattfinden kann, so dürfen die Toten doch nie vergessen werden.“, so Oberst Alexander Demes während seiner Ansprache am Kriegerehrenmal nach der Eucharistiefeier. Er sagte zudem: „Auf die Frage des Pastors, ob ich es als Oberst bereits vermisse die Kommandos zu geben, kann ich nur antworten: Nein…das tue ich nicht. Was Ich vermisse sind die Menschen.“

Eine Aussage die nicht nur jeder Wennewick-Oldenkotter sofort unterschreiben würde. Es ist das was alle mittlerweile vermissen. Das gemeinsame Feiern des Schützenfestes, von Geburtstagen, Kirmes, Hochzeiten, um nur einige weitere Beispiele zu nennen.

Betrachtet man die aktuelle Entwicklung, so sind wir als Schützenverein zuversichtlich im nächsten Jahr wieder Schützenfest feiern können und das mit allen Wennewickern sowie auch Gästen von nah und fern. Denn das was wir alle am meisten an Schützenfest vermissen sind die Menschen.

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