Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Der Volkstrauertag ist ein Gedenktag mit Geschichte und Auftrag

Der Volkstrauertag ist den Toten von Krieg und Gewalt gewidmet und dient gleichzeitig der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden.

Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg fand der Trauermarsch zum Kriegerehrenmal im "Garten der Ruhe" statt. Der Allgemeine Schützenverein St. Georg e.V., die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Vreden, der Männerchor, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und der Spielmannszug gedachten der Gefallenen der beiden Weltkriege.

Der Volkstrauertag wurde durch den 1919 gegründeten Volksbund zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt. Heute versteht der Volksbund diesen Gedenktag als Tag der Mahnung zur Versöhnung, zur Verständigung und zum Frieden.

Aus diesem Anlass fand im Garten der Ruhe beim Kriegerehrenmal eine gemeinsame Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung statt. "Das Gedenken an die beiden großen Kriege des 20. Jahrhunderts und ihre zahllosen Opfer ist in Europa zur Tradition geworden, mehr noch, zu einer humanitären Verpflichtung, der wir uns nicht entziehen dürfen," so Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp in seiner Ansprache. Er endete mit der Mahnung, dass für den Frieden viel getan werden müsse, im Großen und im Kleinen:

"Möge dieser Tag in Vreden ein Friedenstag sein in dem Sinne, dass wir uns in die Pflicht nehmen lassen, am Frieden mitzuarbeiten."