Kreuzturm erhält „schwebenden Jesus“

Rat folgt Empfehlung der Friedhofskommission

Der Kreuzturm auf dem Friedhof an der Zwillbrocker Straße erhält künftig den Jesuskorpus in der sogenannten "schwebenden" Variante, also ohne Kreuz. Diese Entscheidung war notwendig geworden, weil das alte eigentliche Kreuz aus der Marienkirche wegen Instabilität nicht mehr nutzbar war. Der Rat ist hiermit der Empfehlung der Friedhofskommission gefolgt. Es soll so den "erlösten auferstandenen Jesus" darstellen. Eine der Ursprungsgedanken von "Alpha" und "Omega" (Anfang und Ende) finden sich somit nicht nur in der Positionierung der Türme auf dem Friedhof wieder. Diese Gestaltungsform korrespondiert auch mit dem Korpus in der Aussegnungshalle, der seinerzeit auch ohne Kreuz angebracht worden war. Zudem passt es zum modern aussehenden Erscheinungsbild der Aussegnungshalle.
Der Korpus wird in der Folge "optisch schwebend" angebracht. Aus Stabilitätsgründen muss der Korpus hinten mit einem schmalen Stahlgerüst in Y-Form gesichert werden. Dies ist von vorn aber nicht sichtbar. "Die Fertigstellung des Glockenturmes und auch des Kreuzturmes kann nunmehr endlich zum Abschluss gebracht werden. Dank gilt der katholische Kirchengemeinde St. Georg und der Sparkassen-Stiftung für die finanzielle Unterstützung dieser beiden Projekte auf dem städtischen Friedhof", freut sich der Erste Beigeordnete Bernd Kemper. Die eingesetzten städtischen Mittel kommen aus allgemeinen Steuermitteln und somit ausdrücklich nicht aus dem Gebührenhaushalt des Friedhofes, so dass diese Kosten den Gebührenzahler nicht belasten.