Neue Leitung der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken

Vordere Reihe: Leitung Dr. Sascha Borchers, stellv. Leitung Kristina Timm, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. Dahinter das Team der RSB Borken v.l.n.r.: Ann-Katrin Schulz, Ute Horstmann-Koch, Mattes Albrecht, Dr. Stefanie Krawinkel, Anke Niehaus, Philipp Deing, Katja Groß. Es fehlen Tanja Rickes und Anke Gildemeister.

Am 1. September hat Dr. Sascha Borchers die Leitung der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken übernommen.

Dr. Borchers ist für die Beratungsstelle und die Schulen im Kreis kein Unbekannter: Er war bereits von 2011 bis 2020 Schulpsychologe in Borken. In der Zwischenzeit war er an das Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen abgeordnet, um dort mit seiner Expertise den Bereich Schulpsychologie sowie in Fragen psychischer Folgen der Corona-Pandemie zu unterstützen. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung! Meine Kenntnisse der Schullandschaft des Kreises Borken werden hierfür sehr hilfreich sein und eine kurze Einarbeitungszeit ermöglichen", sagte Dr. Borchers bei seiner Vorstellung im Kreishaus. "Dennoch hat die Zeit in Düsseldorf auch spannende Erkenntnisse gebracht, die ich in erste und mittelfristige Impulse einfließen lassen werde."

In diesem Zusammenhang betonte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster die gute Arbeit der Regionalen Schulberatungsstelle in den vergangenen Jahren: "Die Schulpsychologie stellt für die Schullandschaft im Kreis Borken eine wichtige Unterstützung dar, die von den Schulen gerne angenommen wird. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie sehr Schulerfolg auch von psychischer Gesundheit beeinflusst wird." Nicht zuletzt deshalb wurden in der letzten Zeit die personellen Ressourcen der Beratungsstelle von Kreis und Land als gemeinsame Träger aufgestockt.

Die Schulpsychologische Beratungsstelle umfasst derzeit achteinhalb Stellen, verteilt auf insgesamt zehn Personen, die im gesamten Kreisgebiet tätig sind. Die Themen der Schulpsychologischen Beratung sind vielfältig: Im Bereich der Einzelfallhilfe geht es beispielsweise um Unterstützung bei Lernschwierigkeiten, sozial-emotionalen Problemen oder Fragen der Schullaufbahnberatung. Schulen werden als ganzes System unterstützt, wenn es um die innerschulischen Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention oder um Angebote zur Personal- und Schulentwicklung geht. Lehrkräfte und Schulleitungen können direkt und unter Beachtung der Schweigepflicht niedrigschwellig Coaching und Supervision für sich selbst anfragen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die schulpsychologische Intervention bei schulischen Krisen sowie das Angebot von täglichen Telefonsprechstunden für alle Bürger*innen des Kreises Borken.

Die Kontaktdaten der Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Borken für Schulen, Lehrkräfte, Eltern sowie Schüler*innen sowie zahlreiche Informationen und Handreichungen zu schulpsychologischen Themen gibt es auf der Internetseite www.rsb-borken.de.