„Obrigado!“ – „Tatenda!“ – Beides heißt „Danke!“

Vor wenigen Wochen hat der Eine-Welt-Kreis Vreden e. V. an dieser Stelle über die Situation der Menschen in den vier Partnerprojekten in Brasilien und Simbabwe in der Corona-Krise berichtet und um finanzielle Hilfe gebeten.

Heute möchten wir allen Spender*innen für Ihre spontane Unterstützung ganz herzlich danken. „Obrigado!“, heißt das in Brasilien und „Tatenda!“, sagt man in Simbabwe.

Insgesamt 3305,00 Euro konnten an den Aktionskreis Pater Beda und den Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken überwiesen werden, wodurch eine sichere Übergabe der Spendengelder gewährleistet ist.

Mit dem Geld werden zurzeit Nahrungsmittelpakete an die notleidenden Kinder und ihre Familien verteilt. „Das Schwerste, was Frauen tragen, sind leere Töpfe“, sagte Pater Beda öfter. Einige dieser zurzeit wirklich ganz leeren Töpfe können somit etwas befüllt werden.

Die Fotos, die uns aus den Projekten erreichen, zeigen viele glückliche Gesichter bei der Übergabe der Pakete. „Ein großer Dank geht an unsere Freunde in Deutschland!“, heißt es immer wieder in den Videokonferenzen unter den Projektpartnern.

“Erfreulicherweise haben sich nach einer ersten Zeit der allgemeinen Erstarrung und nach Bekanntwerden der Solidarität aus Deutschland in Recife auch einige große Supermärkte bereit erklärt, Lebensmittel günstig und zum Teil kostenlos zur Verfügung zu stellen”, berichtet Demetrius.

Auch die 15-jährige Fatima Siringwani bedankt sich im Namen auch anderer Familien. Sie lebt am Rande von Burure /Simbabwe allein mit ihren zwei Geschwistern und ist glücklich über einen Sack Maismehl, den sie gerade in Empfang nehmen konnte.

Wie die Zukunft der Menschen, sowohl in Simbabwe als auch in Brasilien aussieht, ist ungewiss. Die soziale und politische Situation spitzt sich weiter dramatisch zu. Umso mehr sind Helfer*innen vor Ort wie Schwester Aurieta, Ivonita und Demetrius und viele andere dankbar für unsere Solidarität.

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