Online-Workshop zur Istanbul-Konvention

Digitale Veranstaltung des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt „Gewalternativen“ am Mittwoch, dem 8. September

Die Referentin: Sozialwissenschaftlerin, Politikberaterin und Expertin für die Istanbul-Konvention, Karin Heisecke

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt "GewAlternativen" lädt anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums zu einem weiteren Online-Workshop ein:

Am Mittwoch, dem 8. September 2021, informiert die Sozialwissenschaftlerin, Politikberaterin und Expertin für die Istanbul-Konvention, Karin Heisecke, über das Thema "Die Istanbul-Konvention – ein starkes Instrument für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt". Beginn ist um 16 Uhr. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Sina Kuipers aus Ahaus. Interessierte können sich noch bis Dienstag, den 7. September 2021, anmelden. Das geht per E-Mail an: h.tegeler@kreis-borken.de. Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung zugeschickt.

Mit ihrem Inkrafttreten am 1. Februar 2018 verpflichtet die Istanbul-Konvention alle staatlichen Ebenen in Deutschland, also den Bund, die Länder und die Kommunen, Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt nachhaltig zu verhindern und effektiv zu bekämpfen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Menschenrechtsabkommens ist die Prävention und die umfassende Unterstützung von Betroffenen geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie schafft somit verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt und häusliche Gewalt. Was dieses internationale Menschenrechtsabkommen in der Praxis bedeutet und welche Verpflichtungen und Potentiale sich daraus auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene ergeben, darüber wird die Referentin in ihrem Vortrag berichten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich im Dialog mit der Expertin mit der Thematik auseinanderzusetzen und in eine gemeinsame Diskussion einzusteigen.

"Unser Runder Tisch GewAlternativen wird sich auch in Zukunft mit der Konvention beschäftigen und genau hinschauen, wie der Stand der Umsetzung auf Kreis-, Landes- und Bundesebene ist und wo aus Sicht der Mitglieder dringender Handlungsbedarf besteht", so Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken und Geschäftsführerin des Runden Tisches.