Ortstermin zur Besichtigung der Baustelle Gaxelino

Polizei verschafft sich mit Vertreterinnen und Vertretern vom Ordnungsamt und vom Technischen Rathaus Überblick

Alle Beteiligten machen sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage.

Weggeräumte Absperrbaken, kaputtgefahrene Banketten, überhöhte Geschwindigkeiten, vermehrtes Verkehrsaufkommen auf dem inneren Ring sowie in den Wohngebieten und auf den Wirtschaftswegen Gaxels – die Umleitung bezüglich der Großbaustelle Gaxelino hat in den ersten Wochen für enorme Komplikationen gesorgt. Von den Ergebnissen der ersten Nachbesserungen haben sich Vertreterinnen und Vertreter vom Ordnungsamt, dem Bereich Straßenbau und Liegenschaften sowie der Vredener Bezirksdienst und die Führungsstelle Verkehr der Polizei Borken überzeugt.

Zum aktuellen Stand: Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Bis Ende Dezember werden Kanalbauarbeiten wie die Umlegung verschiedenster Versorgungsleitungen für Wasser, Gas, Strom und Glasfaser durchgeführt. Laut aktuellem Stand ist die Baustelle im vorgesehenen Zeitplan. Dies kann sich mit Einbruch des Winters ändern und Verschiebungen verursachen. Im Zeitplan ist jedoch für die kalte Winterzeit ein Puffer eingebaut.

In der Vorbereitungsphase für die Baustelle sind alle Umleitungs- und Baupläne mit der Polizei, der Feuerwehr und den ordnungsgebenden Behörden abgesprochen worden. Dass bei der Umsetzung von der beauftragten Firma Schilder vergessen oder falsch angebracht wurden, ist ärgerlich. Anlieger hatten sich zudem – zurecht – über fehlende Beschilderungen bei der Stadt beschwert. Umgehend wurde daraufhin die Firma informiert und diese hat nachgebessert. Leider kommt es aber auch immer wieder vor, dass Absperrbarken weggeräumt werden und Verkehrsschilder "verschwinden". Die Stadt weist darauf hin, dass es sich hierbei um Eingriffe in den Straßenverkehr und damit Straftaten handelt, welche zur Anzeige und einem empfindlichen Bußgeld führen können. Auch sind die wahrgenommenen Geschwindigkeiten deutlich überhöht. Die Stadt appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer sich an die entsprechenden Hinweise und Beschilderungen zu halten.

Zurzeit werden auch weitere Optimierungsmöglichkeiten geprüft. Dazu Bernd Kemper, Erster Beigeordneter und Ordnungsdezernent: "Die Baustelle um Gaxelino dauert voraussichtlich noch 13 Monate, das ist leider nicht zu beschleunigen. Auch gehen damit erhebliche Einschränkungen einher. Die Stadt Vreden plant da aber eben auch mehr als einen "Radweg im Tunnel". Durch den Ausbau entlasten wir einen wichtigen Knotenpunkt am Ortseingang Vredens. Für Ein- und Auspendler sowie auch die umliegenden Unternehmen im Industriegebiet Gaxel wird es mit einer zusätzlichen Abbiegespur und größerem Kreuzungsbereich künftig deutlich komfortabler. Zudem sorgt der breitere Radweg für mehr Sicherheit und Schnelligkeit, da Radfahrer unabhängig von Ampelschaltungen fahren können. Die einzelnen Projekte einschließlich einer Lärmschutzwand sind in der Großbaustelle zusammengefasst; wir bitten um Verständnis, dass für die Umsetzung dieser vielen Teilbaumaßnahmen eine Bauzeit von insgesamt 14 Monaten notwendig ist."