Regierungspräsidentin Dorothee Feller besucht Vredener Unternehmen

Naturwissenschaftliche Phänomene auf die Technik übertragen – das bedeutet "Bionik".

Aus dem INTERREG VA-Programm Deutschland Nederland "BIK – Bionik in KMU" konnte die Firma Haake Technik aus Vreden profitieren und mit Hilfe der Zukunftstechnologie Bionik dafür sorgen, dass ihre Produkte für noch mehr Sicherheit in der Arbeits- und Maschinenwelt sorgen. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat nun das Unternehmen besucht.

Vor Ort machte sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller gemeinsam mit Bürgermeister Tom Tenostendarp und Dr. Markus Könning, dem Leiter der Innovationsberatung der WFG für den Kreis Borken, ein Bild von der konkreten Anwendung. Das Familienunternehmen Haake entwickelt und fertigt seit mehr als 30 Jahren Sicherheitstechnik wie Schaltleisten, Safety Bumper, Schaltmatten, Schlüsseltransfersysteme und Ventilverriegelungssysteme. Sie optimieren immer wieder die eigenen Prozesse und Produkte, seit gut neun Jahren befassen sie sich auch mit dem Thema Bionik.

"Wir sind stets offen für Neues und sehen die Bionik als Chance und wertvolle Inspirationsquelle für unsere Forschung und Entwicklung. So diente im Rahmen des BIK-Projektes der Tastsinn des Elefantenrüsselfisches als Vorbild für die Entwicklung innovativer Annäherungssensoren. Mit dieser neuen Technologie ergeben sich für uns neue Anwendungsfelder wie zum Beispiel die Absicherung von kollaborierenden Robotern" so Jonas Haake aus der Geschäftsführung. "Ein weiterer wesentlicher Mehrwert ist die Zusammenarbeit mit dem Bionik-Experten Dr. Michael Bennemann. Die Kombination aus Praxis und Wissenschaft ist der entscheidende Faktor für den Erfolg solcher Entwicklungsprojekte."

Auch Regierungspräsidentin Dorothee Feller zeigte sich sichtlich beeindruckt.

"Ich bin großer Fan von der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure. Wenn man ehrlich ist, ist die Hochschule die Innovationsabteilung der KMU, die diese Aufgabe allein nicht immer stemmen können. Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, auch in Hinblick auf die Fachkräfte von Morgen", so Feller.

Bürgermeister Tom Tenostendarp ist ebenso beeindruckt, welches Know-How die Vredener Unternehmerinnen und Unternehmer besitzen und freut sich, dass sich die Regierungspräsidentin die Zeit nimmt, vor Ort die konkrete Anwendung der Förderprojekte anzusehen.

Neben dem Besuch bei der Firma Haake in Vreden machte Regierungspräsidentin Feller auch Halt in Bocholt bei der Firma Grunewald und bei Prof. Dr. Luthe im WZG-Gebäude in Gronau.