Rezension für den Vredener Anzeiger

Rudolf Breslauer: Penelopes Weg

Geschichten zwischen Männlein und Weiblein wurden schon so oft geschrieben, dass man denken sollte, dieses Thema sei zu abgedroschen, um noch weiter ausgeführt zu werden.

Nichtsdestotrotz beschreibt der Autor in diesem Buch in erneuter und humorvoller Weise, wie sich zwei Menschen finden, (fast) zusammenkommen und wieder verlieren. Dieser alltägliche Vorgang ist mit mehreren Zwischenerlebnissen gespickt, die ebenfalls aus dem Leben kommen aber trotzdem eine besondere individuelle Note aufweisen. Gespräche mit einem Leierkastenspieler und einem ehemaligen Apotheker gehören ebenso dazu, wie die Ereignisse in einer Kneipe oder diverse Erfahrungen in dem beruflichen Bereich eines Postboten.

Doch letzten Endes wird der Bogen immer wieder zu der heimlichen und zugleich unheimlichen und offenen Liebe des Autors geschlagen.

Der unter seinem Künstlernamen schreibende Autor ist ein Vredener, der seinen Lebensmittelpunkt mittlerweile in Münster hat, aber immer wieder mal wieder gerne an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt.

Das Buch ist erhältlich, beziehungsweise bestellbar, bei Nova Buch.

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