Schulministerin Yvonne Gebauer zu Gast bei der FDP Vreden

Schulministerin Yvonne Gebauer zu Gast bei der FDP Vreden

Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, sprach auf Einladung der FDP Vreden zum Thema Chancen durch beste Bildung über die Bildungspolitik des Landes und stellte sich anschließend den Fragen des Publikums im Saal und im Live-Talk auf Facebook.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der FDP Vreden, Christel Kovermann, sprach zuerst der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, über die tiefgreifenden Veränderungen / den Umbruch in der Schullandschaft, bevor der Bürgermeisterkandidat Tom Tenostendarp den Bogen von den Dorfschulen, über die gute Ausstattung der Schulen bis hin zu den Ausbildungsmöglichkeiten in Vreden schlug.

Im Anschluss informierte Ministerin Gebauer über die drei wichtigsten Themen Inklusion, Digitalisierung und das Corona-Management.

Dabei sprach sie sich für die Notwendigkeit von Förderschulen aus, auch wenn der Weg der Inklusion weiter verfolgt werde durch Setzen von Qualitätsstandards, Abfrage der Ist-Zustände und Erfordernisse, die für eine vernünftige Inklusion an Regelschulen notwendig sind. Das Problem der fehlenden Sonderpädagogen versuche man derzeit durch Öffnung für verschiedene Professionen zu lindern, während man gleichzeitig die Anzahl der Studienplätze für Sonderpädagogik, ebenso wie die für fehlende Grundschullehrkräfte, erhöht habe, welche aber erst in einigen Jahren zur Verfügung stünden.

Bei der Digitalisierung an den Schulen sei durch Corona einiges in Gang gekommen, wofür viele Gelder zur Verfügung gestellt würden für den Anschluss aller Schulen an ein leistungsfähiges Netz, die Ausstattung der Lehrkräfte mit Dienstgeräten, wobei NRW Vorreiter in Deutschland sei, und die Sicherstellung, dass auch Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedarfen ein Endgerät zur Verfügung haben. Support, Personal und der regelmäßige Austausch der Geräte würden bedacht, müssten aber noch diskutiert werden.

Die Corona-Pandemie verursachte nicht nur einen Push bei der Digitalisierung, sondern erforderte auch problematische Entscheidungen, die mit Schulleitungen und Ministerien besprochen würden und jeweils an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst werden müssten. Die Ministerin lobte explizit die Kreativität der Schulen, die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler, die alle 'mitziehen' würden.

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