Städtische Wohnungen und Unterkünfte an der Belastungsgrenze

Stadt Vreden bittet weiterhin um Unterstützung um leerstehenden Wohnraum dem Mietmarkt zuzuführen

Der Wohnungsmarkt ist in Vreden wie in den anderen Städten und Gemeinden angespannt. Wohnungssuchende haben nur selten Glück, eine passende Wohnung auf dem freien Markt zu finden.

Auch die Stadt Vreden stößt mit dem städtischen Wohnraum, den sie zur Verfügung stellen kann, an ihre Grenzen. Es gibt zurzeit zu wenig Wohnungen, die an Menschen in Wohnungsnot vermittelt werden können.

„Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist für alle Marktbeteiligten angespannt. Als Kommune kommen wir an unsere Grenzen, um Menschen, die zu uns kommen oder die aus anderen Gründen wohnungslos sind, unterzubringen. Wir arbeiten weiter daran, den Bau von Wohnraum zu ermöglichen“, so Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp.

Die Stadt Vreden bekommt, wie alle Kommunen, durch das Land NRW wöchentlich Geflüchtete zugewiesen. Rechtlich sind die Kommunen verpflichtet, die Menschen unterzubringen und zu versorgen. Zugewiesen werden afghanische Ortskräfte, Menschen aus der Ukraine, Menschen aus anderen Kriegsgebieten und weitere.

Die öffentlich-rechtliche Unterbringung in kommunalen Einrichtungen soll aber möglichst eine Übergangslösung sein bis eine Vermittlung in privaten Wohnraum erfolgt.

Daher wurden und werden bei der Stadtentwicklung die Schaffung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und die Berücksichtigung sozialen Wohnungsbaus besonders beachtet und auch umgesetzt. Die Fertigstellung entsprechender Wohnraumangebote erfolgt nach und nach.

Die Stadt Vreden appelliert daher an alle Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer, leerstehende Wohnungen oder Häuser dem Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen.

„Die Unterbringung von Menschen in Sammelunterkünften ist das letzte Mittel, um Menschen ein Obdach zu bieten; auch wir sind aufgrund der aktuellen Situation gezwungen an Plänen für die Unterbringung in größeren Einheiten zu arbeiten. Um diese Situation zu vermeiden, bitten wir weiterhin dringend, leerstehenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen.“, so der zuständige Fachabteilungsleiter Familie und Soziales Ludger Kemper-Bengfort.

Wer noch freie Wohnraumkapazitäten für geflüchtete Menschen anbieten kann, wird gebeten, sich an Ludger Kemper-Bengfort, Ludger.Kemper-Bengfort@vreden.de wenden.