Umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen beim Roten Kreuz im Kreis Borken

Borken/Kreis Borken (drk-press). Die Ausbreitung des Corona-Virus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das Rote Kreuz im Kreis Borken trifft umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen, gibt Informationen und praktische Hinweise, hieß es in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes. Aktuelles ist unter www.DRKBorken.de zu finden. 

Als Mitglied des Krisenstabes des Kreises Borken und als nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das Rote Kreuz im Kreis Borken Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Daseinsvorsorge wahr. 

Das Rote Kreuz ruft dazu auf, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Sie sind auch beim Corona-Virus die wichtigste Schutzmaßnahme. Folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Hände häufig mit Seife oder alkoholischem Handwaschmittel reinigen.
  • Engen Kontakt mit Personen vermeiden, die Fieber und Husten haben.
  • Einwegtaschentücher benutzen, diese nur einmalig. Die Taschentücher anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken. Zur Not in den gebeugten Ellbogen niesen oder husten.
  • Reinigung und Desinfektion von Touchdisplays.

Generell werden Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.

Die Wohlfahrts- und Hilfsorganisation bittet, vom Besuch der Einrichtungen abzusehen und Anliegen telefonisch oder via E-Mail zu klären. Alle Bereiche sind telefonisch oder via E-Mail erreichbar, auch telefonische Beratungen sind möglich.

Zahlreiche Einrichtungen wurden geschlossen, aktuell bleiben geöffnet: das Integrations- und Therapiezentrum (ITZ) in Borken und es finden Einzelberatungen statt.

Haushaltsauflösungen können zurzeit nicht erfolgen. Aktuell können auch keine Sachspenden entgegengenommen werden. Das Rote Kreuz bittet auch keine Spenden vor dem Gebäude abzustellen. Kleiderspenden können weiterhin in Altkleider-Container geworfen werden.

Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschulen des Roten Kreuzes im Kreis Borken

Es gilt die Maßgabe des Landes NRW, dass alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Angebote der Tagespflege zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus bis zum Ende der Osterferien nur noch Kinder von sogenannten „Schlüsselpersonen“ mit einem entsprechenden Arbeitgebernachweis betreuen dürfen. Die Eltern sind vorrangig angehalten, die Betreuung der Kinder privat zu organisieren. Nur in ganz besonderen Fällen wird für Kinder von „Schlüsselpersonen“ weiterhin eine Betreuung in einer Betreuungseinrichtung ermöglicht. Das gilt dann, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil arbeiten in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen notwendig ist – und
  • diese Eltern können keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren.

Wohngemeinschaften

Aufgrund der Verfügung des Landes NRW besteht ein Besuchsverbot für alle Alten- und Pflegeeinrichtungen. Dies schließt unsere Wohngemeinschaften im Kreis Borken ein: 

  • Haus Rosengarten in Burlo
  • Haus Henry Dunant in Epe
  • Haus Morgenstern in Gronau
  • Haus Georg in Südlohn
  • Haus Kreszentia in Vreden

Besuche sind nur in Ausnahmefällen zugelassen, diese müssen im Vorfeld telefonisch abgesprochen werden.

Aktuell finden keine Kurse und Veranstaltungen im Bereich Erste Hilfe und Migration, keine Dienstabende, keine JRK-Gruppentreffen und keine Versammlungen und Veranstaltungen statt.

Der DRK-Fahrdienst Rotkreuzmobil ist auf zwingende Fahrten zu Arztpraxen und Krankenhäusern eingeschränkt.

Blutspendetermine

Mit Blick auf die Sicherstellung der Blutversorgung wird an der Durchführung der Blutspende zwingend festgehalten. Weitere Informationen sind unter https://www.blutspendedienst-west.de/ zu finden.

Das Rote Kreuz im Kreis Borken bleibt telefonisch oder via E-Mail erreichbar.

Tel. 02861 8029-0 oder info@drkborken.de, www.DRKBorken.de

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