Verwaltung besucht alle Vredener Schulen

Rundgang und Gespräche mit den Schulleitungen

Die Fachgruppe schaut sich die zuletzt renovierten Klassenräume in der Hamaland-Grundschule in Ellewick an.

In den letzten Wochen sind Mitglieder des Verwaltungsvorstands mit den Fachkolleg*innen aus den Fachabteilungen Schule, Sport, Kultur und Gebäudemanagement zu allen Vredener Schulen gefahren.

Vor Ort haben sie sich wie jedes Jahr nach den Sommerferien ein Bild von aktuell laufenden sowie abgeschlossenen Bauprojekten gemacht.

Im Anschluss an die Rundgänge fanden Gespräche mit den Schulleiter*innen statt um zu sehen, wo hier der Schuh drückt. „Schule hat mittlerweile andere Ansprüche als vor einigen Jahren. Wir bleiben da am Ball“, berichtet I. Beigeordneter Bernd Kemper.

Besonders hervorzuheben sind hier die digitalen Tafeln, sogenannte "Smartboards", die nach und nach an allen Schulen nachgerüstet werden. Vorab hat die Stadt Vreden bereits über den Vredener Medienentwicklungsplan 2015-2020 die ersten Smartboards angeschafft.

Über 100 weitere Tafeln werden im Laufe des nächsten Jahres über den Fördertopf "Digitalpakt Schule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung abgerufen werden. "Wir sind sehr dankbar, hier weitere Schritte zur Digitalisierung der Vredener Schulen gehen zu können. Digitale Kompetenzen können nur vermittelt werden, wenn die Schulen in dieser Hinsicht besser ausgestattet und Lehrer geschult sind", fasst Bürgermeister Tom Tenostendarp zusammen.

Die digitale Ausstattung der Vredener Schulen ist bereits sehr weit fortgeschritten. Die Mittel des Förderprogrammes sind für bestimmte Bereiche abzurufen, wie den Aufbau professioneller Lehr-Lern-Strukturen zu IT-Administration und zum IT-Support. Nahezu jeder Klassenraum ist bereit im Rahmen des Vredener Medienentwicklungsplans mit einer Dokumentenkamera, einem Beamer, einem Notebook und einem Apple TV ausgestattet. Neben den 100 digitalen Tafeln, werden mit den Fördermitteln, die bereits existierende, digitale Infrastruktur durch weitere WLAN Access Points und neuen Netzwerkkomponenten ausgebaut und verbessert. Aus einem weiteren Corona-Sonderausstattungsprogramm wurden Schüler- und Lehrer iPads und Notebooks angeschafft.

Der zweite Medienentwicklungsplan ist in diesem Jahr bereits vom Rat beschlossen worden. Es wird auch in Zukunft weiter an der Digitalen Infrastruktur und Ausstattung der Schulen, Schüler*innen sowie den Lehrkräften gearbeitet.

Weitere erfreuliche Nachrichten: An allen Grundschulen ist eine offene Ganztagsbetreuung möglich. Die St. Norbert-Grundschule und die St. Marien-Grundschule betreuen die Kinder an ihren eigenen Standorten. Für die drei Standorte der Hamaland-Grundschule ist die Offene Ganztagsschule am Standort Ammeloe eingerichtet worden. Hierfür ist eine Containeranlage für die provisorische Unterbringung bis zur endgültigen Fertigstellung aufgestellt worden.