Vreden hat Fahrradpotenzial

CDU möchte ein ganzheitliches Fahrrad-Verkehrskonzept für Vreden

Fahrradfahren ist geräuscharm, gesund, umweltfreundlich, klimaschonend, günstig, angesagt und eben auch förderungswürdig. Die Hebung des Fahrradpotenzials zur Entlastung der Umwelt und der Menschen in der Stadt ist eine wichtige Zukunftsaufgabe der Politik und Verwaltung in Vreden. Denn neben dem persönlichen Geldbeutel und der Umwelt profitiert auch die Kommune in erheblichem Maße von der günstigen Mobilitätsalternative. Laut Umweltbundesamt sind Anlage und Unterhalt von Radverkehrsinfrastruktur erheblich platzsparender und günstiger als vergleichbare Infrastruktur für den motorisierten Individualverkehr. Man rechne nur die Kosten für Reinigung, Beleuchtung, Beschilderung, Reparatur, Wartung, Versicherung, Markierung und Entwässerungsgebühren.

Das Fahrrad ist heutzutage nicht nur ein Transportmittel. Das Fahrrad ist modisch, angesagt und die Integration des Fahrrads in den Lebensstil breiter Bevölkerungsschichten hat seit Langem begonnen. Ein Halt für ein kurzes Gespräch ist mit dem Rad problemlos möglich und erlaubt spontane Kommunikation im Alltag. „Vreden kommt von Reden! – so heißt mein Podcast in Wahlkampfzeiten. Nicht nur im Wahlkampf, sondern gerade bei meiner Arbeit als Bürgermeister unserer Stadt möchte ich diese Vredener Redewendung leben. Aus diesem Grund steht das Fahrrad Vreden gut zu Gesicht“, so der Bürgermeisterkandidat der CDU und FDP Vreden Tom Tenostendarp. „Bereits jetzt werden 43 Prozent des innerstädtischen Verkehrs in Vreden mit dem Fahrrad erledigt. Damit ist Vreden deutlich besser aufgestellt als viele andere Städte in Nordrhein-Westfalen“, ergänzt CDU Fraktionsvorsitzender Heinz Gewering.

Der CDU-Stadtverband Vreden griff im Wahlkampf häufig aufs Rad zurück und die Ratskandidatinnen – und kandidaten beteiligen sich selbst bei der Aktion Stadtradeln. Insbesondere sind hier die beiden groß angelegten Fahrradtouren durch die Vredener Außenbereiche zu erwähnen. Stationen waren unter anderem die Lüntener Salzgrotte, Sportanlage des SF Ammeloe, Neubau des Feuerwehrgerätehaus in Ammeloe, Ellewicker WIRtshaus, Wennewicker Ortskern, Abstecher ins Achterhoek, das ehemalige Zollhaus in Zwillbrock, das Zwillbrocker Venn als auch der Offshore Berkelbeach. Selbst beim Wahlkampfauftakt der Vredener CDU führte eine Sternradfahrt alle aktiven CDU-Mitglieder zur Schützenhalle Gaxel. Der Bürgermeisterkandidat der CDU und FDP Vreden Tom Tenostendarp ließ es sich selbstverständlich auch nicht nehmen, sein Bratwurstfahrrad zu verschiedenen Anlässen einzusetzen, um mit Vredenerinnen und Vredener ins Gespräch zu kommen.

Um den Radverkehrsanteil weiter zu steigern und die Potenziale des Radverkehrs voll zu nutzen ist es notwendig, die Rahmenbedingungen für die Fahrradnutzung zu optimieren. Hierzu passt der Antrag der CDU-Fraktion in der Ratssitzung am vergangenen Montag über die Errichtung von Fahrradreparaturstationen, an denen kleine Reparaturen durchgeführt werden können und eine Luftpumpe zur Verfügung steht. Über diesen Antrag wird nun im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss weiter beraten. Aber auch zukünftig möchte der CDU-Stadtverband Vreden zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten Tom Tenostendarp dem Fahrrad in Vreden politisch eine deutlich höhere Priorität einräumen. „Wir wünschen uns außerdem, dass die Wegweiser für den Radverkehr durchgängig klar, einheitlich, informativ und in ausreichender Entfernung gut lesbar sind. Dabei soll auch berücksichtigt werden, dass das Fahrradleitsystem der Niederlande („Knooppunten“) mit dem Vredener Konzept verknüpft wird“, so resümiert die Stadtverbandsvorsitzende Gisela Waning den Rückblick auf die politische Arbeit zur Erstellung des Kommunalwahlprogramms 2020. „Wir schlagen deshalb vor, dass die Stadt Vreden dafür ein ganzheitliches und langfristig gültiges Fahrrad-Verkehrskonzept entwickelt, das innerhalb der kommenden fünf bis zehn Jahre Schritt für Schritt durch Sanierung und Neubau von Radwegen umgesetzt wird. Bei der Erarbeitung dieses Konzepts muss auch unbedingt über die Nutzung von Wirtschaftswegen durch den Radverkehr gesprochen werden “, blickt Tenostendarp in die Zukunft.

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