Vredener SPD mit Bürgermeisterkandidat auf Erkundungstour beim Rassegeflügelzuchtverein Vreden

v. l.: Gabriele Heuer mit ihrer Enkelin, Reinhard Laurich, Franz-Josef Seggeling, Martin Gebing, Martin Lansing, Rene Iking, Norbert Wesseler, Norbert Pesenacker, Dieter Terpelle, Otto Terpelle

Von außen sieht alles ganz unscheinbar aus. Erst hinter dem Gebäude wird deutlich, mit welchem Aufwand der Rassegeflügelzuchtverein Vreden in den vergangenen Jahren den alten Sportplatz der Grundschule Großemast in eine weitläufige Zuchtanlage verwandelt hat.

Bürgermeisterkandidat Norbert Wesseler hat zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Reinhard Laurich, Ratskandidat Martin Gebing und der Ortsvereinsvorsitzenden Carolin Heuer die neue Zuchtanlage in Großemast besucht. Sie informierten sich bei den Mitgliedern des Vereins über die rund 20 ansässigen Geflügelrassen, den Stand des Bauvorhabens und dem Vereinsleben zu Zeiten der Corona-Pandemie.

„Wirklich beeindruckend, was der Verein mit rund 100 Mitgliedern im Außenbereich Großemast geschaffen hat“, so Reinhard Laurich. Der Erste Vorsitzende des Rassegeflügelzuchtvereins, Dieter Terpelle, berichtete über den Verlauf des Projekts: „Ursprünglich sollte das Gelände der ehemaligen Grundschule renaturiert werden“. Heute befinden sich in großen und kleinen Außengehegen rund 20 verschiedenen Geflügelrassen. Die Wege und Terrassen wurden in diesem Jahr erweitert. „Zukünftig wäre es möglich, die Zuchtanlage an den Wochenenden für interessierte Bürgerinnen und Bürgern zu öffnen“, so Dieter Terpelle. Norbert Wesseler erinnerte sich an die früheren Veranstaltungen des Rassegeflügelzuchtvereins. „Der Hahnenball war einer der Highlights in Vreden“, so der Bürgermeisterkandidat weiter. Schon damals habe der Verein stets Wert auf ein aktives Vereinsleben gelegt und die Arbeit mit dem Vergnügen verbunden, betonte Norbert Wesseler.

Norbert Wesseler im Dialog mit den aktiven Vereinsmitgliedern

In diesem Jahr habe die Corona-Pandemie dem Verein stark zugesetzt, berichteten die Mitglieder des Vereins im weiteren Verlauf. „Im zweiten Quartal des Jahres war nicht viel los im Vereinsleben“, berichtete Martin Lansing, Festausschuss. Corona bedingt musste u. a. der Kükenmarkt abgesagt werden. „Und ob die große Ausstellung im Dezember stattfinden kann unter den ganzen Abstands- und Hygienemaßnahmen, wird sich erst demnächst herausstellen“, so Dieter Terpelle. Die fehlenden Einnahmen habe dem Verein stark zugesetzt.

Die Corona-Pandemie war auch im anschließenden Meinungsaustausch ein großes Thema zwischen dem Rassegeflügelzuchtverein und dem SPD-Ortsverein Vreden. Darüber hinaus wurde u. a. über die Trinkwasserversorgung, das Bierbaumgelände und den Eichenprozessionsspinnern gesprochen.

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