Wer Schäden anrichtet, muss Verantwortung übernehmen

In den letzten Jahren ereigneten sich weltweit immer wieder schreckliche Katastrophen, an denen deutsche Großunternehmen mit ihren Geschäften direkt oder indirekt beteiligt waren:

Mangelhafter Brandschutz in einer Zulieferfabrik des deutschen Textildiscounters KiK in Pakistan führte dazu, dass 258 Menschen qualvoll starben; in Brasilien verloren durch den Dammbruch von Brumadinho 246 Menschen ihr Leben, Flüsse und Trinkwasser sind großräumig verseucht – obwohl eine Tochter des deutschen Unternehmens TÜV Süd den Damm als sicher zertifiziert hatte; und BASF kauft weiter Platin im Millionenwert aus der Marikana-Mine, obwohl dort 2012 bei einem Streik für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, 34 Arbeiter erschossen wurden.

Bislang müssen Unternehmen für solche Schäden in globalen Lieferketten kaum Konsequenzen fürchten. Das muss anders werden: Wer Schäden anrichtet, muss Verantwortung übernehmen. Deswegen braucht es einen gesetzlichen Rahmen.

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Unterschriftenlisten liegen im Weltladen aus.

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