Wesseler besucht ProFILE Communication GmbH im Industriegebiet

Zu einem intensiven Gedankenaustausch über die aktuelle Situation im Industriegebiet Gaxel trafen sich Norbert Wesseler, Bürgermeisterkandidat der Vredener SPD, und Markus Windmeier, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, mit den Inhabern und Geschäftsführern des Mediendienstleisters ProFILE Communication GmbH, bestehend aus Olaf Kampshoff und Dirk Hemsing sowie mit der leitenden Mitarbeiterin Ina Polhuis.

Die Firma ProFILE entwickelt Design- und Verpackungskonzepte, setzt diese bei der Mediengestaltung und -bearbeitung um und erstellt anschließend mittels hochmoderner Lasertechnolgie Druckformen für Verpackungen, vor allem für die Hygieneindustrie, aber auch für Lebensmittel und Tiernahrung. Dabei treten heutzutage immer mehr der Zeitgeist als auch andere weltweite Trends in den Vordergrund, was zum Beispiel bedeutet, dass die Verpackungsmaterialien recyclebar sein müssen. ProFILE beschäftigt zur Zeit in Vreden und in Berlin rund 73 Mitarbeiter.

Laut Aussage der Geschäftsleitung ist das Unternehmen „bisher akzeptabel durch die Coronakrise gekommen, auf Kurzarbeit konnte bis dato noch verzichtet werden, aber für die Zukunft besteht schon eine gewisse Unsicherheit“, so Dirk Hemsing.

Olaf Kampshoff und Dirk Hemsing formulierten einige konkrete Wünsche an einen zukünftigen Bürgermeister: So sollten bei Grundstücksverkäufen im Industriegebiet die anliegenden Firmen und Betriebe gefragt werden, ob Erweiterungsbedarf besteht. Auch die Digitalanbindung des Industriegebietes wird eine wichtige Rolle für die Attraktivität des Standortes spielen. „Vreden muss im digitalen 5G-Netz etabliert werden und dies muss eine kommunale Aufgabe sein, um die Änderungen der weltweiten Fertigungsprozesse in Verbindung mit den dann anfallenden unglaublich großen Datenmengen abbilden zu können. Ein Verschlafen diese Trends in Vreden (wie bei 4G) führt unweigerlich zur Gefährdung des Standortes“, so Olaf Kampshoff. Zur Stärkung des Standortes ist auch der Ausbau der Infrastruktur (Radwege, Straßen) verbesserungswürdig und absolut notwendig.

„Natürlich gibt es auch sehr viele positive Standortfaktoren“, so Ina Polhuis.

„Wir finden immer noch engagierte junge Menschen, die wir selbst ausbilden.

Es herrscht ein hohes Maß an Zuverlässigkeit bei den Arbeitnehmern und die Qualität der Region spricht für sich.“ Eine weitere Anregung bestand darin, dass sich die Vredener Wirtschaft noch mehr in die Schulen begibt und die Stadt dazu beiträgt, die Partner noch viel intensiver in den Dialog zu bringen, um den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft für alle sozialen Gruppierungen verständlicher und erfahrbarer zu machen.

Norbert Wesseler bedankte sich abschließend bei den Gastgebern und versprach, dass die Forderungen und Anliegen der Geschäftsleitung ganz oben auf seiner Agenda stehen werden, sollte er Bürgermeister von Vreden werden.

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