Wikbertstraße wird zur Fahrradstraße Ortstermin mit Anwohnern

Ein Baustein des Projektes Gaxelino, innovative Nahmobilitätsoffensive für das Industriegebiet Gaxel, ist die Ausweisung von Fahrradstraßen.

Die Wikbertstraße, Teilabschnitte der Straße Kardinal-von-Galen-Platz, der Graf-von-Moltke-Straße und des Sachsenring sollen Fahrradstraßen werden. Mit dieser Maßnahme beginnt quasi die Radwegeverbindung Gaxelino von der Innenstadt zum Industriegebiet Gaxel über eine eigens ausgewiesene Fahrradstraße.

Für Fahrradstraßen gelten besondere Regeln, die wichtigsten sind:

Fahrradstraßen sind dem Fahrradverkehr vorbehalten. Sie kommen dann in Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Mit anderen Fahrzeugen dürfen sie nur dort benutzt werden, wo dies durch Zusatz-zeichen angezeigt wird.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für alle Fahrzeuge 30km/h.

Radfahrende haben auf Fahrradstraßen das Recht, jederzeit nebeneinander zu fahren.

Die Anwohner*innen wurden über die Ausweisung der Fahrradstraße und die damit einhergehenden Maßnahmen informiert und konnten Anregungen und Bedenken äußern.

Rund 20 Personen nutzen die Gelegenheit und kamen zum Ortstermin.

Herr Leiking vom Büro nts, Herr Sieverding vom Kreis Borken, Frau Weltring vom Zukunftsnetz Mobilität NRW und Vertreter der Stadt Vreden von den Abteilungen Tiefbau, Bürgerbüro & Ordnung und Stadtplanung erläuterten die Planungen, die rechtlichen Vorgaben und die verschiedenen Maßnahmen.

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung wurden zahlreiche Aspekte von den Anwohnern angeregt. Die Hinweise betrafen insbesondere die vorgeschlagenen Vorfahrtsregelungen, das Geschwindigkeitsniveau, das Parken und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Von einem Anlieger wurde vorgeschlagen, die Verbindung Lochumstraße/Von Stauffenberg-Straße/Im Vree auch als Fahrradstraße auszuweisen, da diese ebenfalls von sehr vielen Kindern als Schulweg genutzt werde.

Joachim Hartmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, sagte zu, die diskutierten Vorschläge zu prüfen. Er betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig Bürgerbeteiligung sei und sprach seine Freude darüber aus, dass etliche Anwohnerinnen und Anwohner zu dem Termin gekommen seien.

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