Zahlreiche Gäste nahmen an der Gedenkfeier teil Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Konzentrationslager Ausschwitz befreit.

Zahlreiche Gäste waren zur Gedenkfeier in das Vredener Rathaus gekommen.

Im großen Sitzungssaal des Rathauses gedachten am 27. Januar auf Einladung der pax christi Gruppe, der Stadt Vreden, der Vredener Schulen und der Vredener Kirchengemeinden viele Menschen aus der Region dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

Guido Leeck erläuterte in einer sehr bewegenden Präsentation die Entwicklung der jüdischen Gemeinde und der Synagoge in Vreden im Verlaufe der Nazi-Herrschaft. Zudem brachte er seinen Modellbau der Synagoge mit.

Guido Leeck zeigte die Entwicklung der jüdischen Gemeinde und der Synagoge.

Dagmar Sikora und Christel Schroer zeigten anhand der Geschichte der Familie Rosenthal, wie die Judenverfolgung auch in Vreden stattgefunden hat.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Andrea Küpers (Gesang und Gitarre), Gertraut Feller (Querflöte) und Annette von der Assen (Klavier).

Zum Gedenken an die ermordeten Juden in Vreden wurde die Jüdische Totenklage eingespielt, bei der sich alle Anwesenden erhoben. Anschließend legten die Anwesenden zum Gedenken an die verstorbenen jüdischen Mitbürger*innen aus Ahaus, Stadtlohn und Vreden Steine auf eine aufgebaute “Klagemauer”.

Das Lied “Freunde dass der Mandelzweig” wurde zum Schluss der Gedenkfeier gemeinsam gesungen.

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