„Zvirimudombo – Es steckt etwas im Stein“

Ein Werk des Künstlers Lovemore Bonjisi

Neue Ausstellung im kult in Vreden ab Donnerstag, dem 3. September 2020, zeigt zeitgenössische "Auch aus hartem Material lässt sich mit Geschick und Vision Großartiges heraus meißeln. Genau das beweisen die simbabwischen Künstlerinnen und Künstler, die trotz der politischen und wirtschaftlichen Herausforderung in ihrer Heimat Talent, Kreativität und Mut zu Innovationen zeigen", schreibt Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in seinem Grußwort als Schirmherr der Ausstellung "Zvirimudombo – Es steckt etwas im Stein". Die Geschichte der simbabwischen Steinbildhauerkunst ist ab Donnerstag, dem 3. September, im kult in Vreden, Kirchplatz 14, zu sehen. "Die ausgestellten Skulpturen und Gemälde spiegeln die lange Tradition der lokalen Bildhauerkunst und die faszinierende Bandbreite der simbabwischen Kunstszene wider", so Müller weiter. Bis zum 4. Oktober werden circa 40 aktuelle Arbeiten von bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie Edward Chiwawa, Lovemore Bonjisi oder Tutani Mgabazi sowie Bildern von Fasoni Sibanda, Wilson Zuze und Nonhlanhla Mathe gezeigt. Letztere gestaltete das Bild für den diesjährigen Weltgebetstag.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft diese Ausstellung über Kunst in Simbabwe präsentieren können. Es ist außerdem eine besondere Chance, die Partnerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken mit der Ost-Diözese der Evangelisch Lutherischen Kirche von Simbabwe in diesem ansprechenden Kontext einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können", führt Pfarrer Olaf Goos, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees des Kirchenkreises, aus. "Wir wünschen uns viele Besucherinnen und Besucher, die sich an den außergewöhnlichen Skulpturen erfreuen und vielleicht auch einiges erwerben. Mit den Erlösen werden zwei Sekundarschulen unserer Partnerdiözese unterstützt."

Am Donnerstag, dem 3. September, um 17 Uhr eröffnen Dr. Jean Gottfried Mutombo als Vertreter der Evangelischen Kirche von Westfalen und Dr. Reinhold Hemker, Präsident der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft e.V., die Ausstellung. Pfarrerin em. Kerstin Hemker führt als Kuratorin in die Tradition der simbabwischen Bildhauerei ein und stellt einige Künstler vor.

Drei thematische Vorträge runden das Angebot ab. Am Dienstag, dem 8. September, um 19 Uhr stellt das Partnerschaftskomitee des Kirchenkreises das Land Simbabwe und seine Partnerschaftsarbeit vor. Die Frage nach der Verantwortung der deutschen Industrie für soziale und ökologische Standards wird am Dienstag, dem 15. September, ab 19 Uhr von der Referentin Eva-Maria Reinwald und dem Bocholter Unternehmer Michael Siemen diskutiert. Das Thema "Windows into Zimbabwe – Kunst und Kultur" steht im Zentrum des Vortrags von Kerstin Hemker am Donnerstag, dem 17. September, um 19 Uhr. Anlässlich der Ausstellung findet zudem der zentrale Gottesdienst zur deutsch-simbabwischen Partnerschaft am Sonntag, dem 13. September, in der Stiftskirche in Vreden statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. Einzelne Führungen mit Pfarrerin em. Kerstin Hemker können per E-Mail vereinbart werden: Kahemker@web.de.

Die Ausstellung ist zu den gewohnten Öffnungszeiten des kult (dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr) zu sehen. Anmeldungen zu den Vorträgen nimmt das kult per E-Mail an kult@kreis-borken.de oder per Telefon unter 02861/681-1415 entegegen. Die Anmeldung für den Gottesdienst erfolgt bei Kerstin Hemker per E-Mail an Kahemker@web.de.

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