Psychische Belastungen sind längst kein Einzelfall mehr. Stress, Sorgen, Konflikte oder Überforderung erleben viele Menschen regelmäßig im Alltag. Das Gesprächsangebot „redSEELig“ greift diese Erfahrungen auf und widmet sich am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, von 18.00 bis 20.00 Uhr in einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch der Frage: „Psychisch belastet. Was entlastet mich täglich?“ Dazu laden die Mitglieder des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Kreis Borken Angehörige, Betroffene und Fachkräfte aus dem psychosozialen Arbeitsfeld ins FARB in Borken, Markt 15, ein. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Wer unter Druck steht, braucht Möglichkeiten, sich zu entlasten, durchzuatmen und neue Kraft zu schöpfen. Kleine, tägliche Entlastungen können dabei einen spürbaren Unterschied machen. „Häufig rennen die Tage an uns vorbei, ohne dass wir wirklich merken, wie sehr uns Situationen oder Gedanken belasten. Achtsamkeit ermöglicht, genau das wahrzunehmen: sich selbst und den Moment. Schon ein paar Minuten am Tag können helfen. Eine bewusste Konzentration auf den Atem oder die ehrliche Frage‚ wie geht es mir gerade wirklich?, kann Stress reduzieren und Klarheit schaffen“, betont Jelena Borgers, Psychiatriekoordinatorin des Kreises Borken.
Auch wenn sich psychische Belastungen nicht immer vermeiden lassen, können kleine, tägliche Schritte zur Entlastung beitragen. Achtsamkeit, Bewegung, Gespräche, Routinen, Selbstfürsorge und Akzeptanz können helfen, Anspannung zu verringern und eine innere Balance zu erreichen. „Entlastung kann auch dann entstehen, wenn wir aufhören, ständig alles richtig machen zu wollen. Schlechte Tage gehören dazu. Sie anzunehmen, anstatt sie zu bekämpfen, mindert den inneren Druck.“ ergänzt Lukas Schröer, Genesungsbegleiter des Kreises Borken.
Weitere Informationen zum Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Borken und zum Sozialpsychiatrischen Verbund sind auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/spd und www.kreis-borken.de/spv zu finden. Fragen zum Thema beantworten Lukas Schröer (Tel. 02861/681-6025) und Jelena Borgers (Tel. 02861/681-6023).
