Mit Blick auf die Energiepreise wird es immer wichtiger, in die Jahre gekommene Immobilien so zu sanieren, dass sie möglichst wenig Energie verbrauchen. Optionen, den Energieverbrauch zu senken, gibt es viele: Erneuerung der Heizung, Austausch alter Fenster oder das Dämmen von Wänden. Aber natürlich ist jedes Wohnhaus anders. Welche Umbaumaßnahmen für sie jeweils sinnvoll und effektiv sind, können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer aus den Städten Gescher, Gronau, Rhede, Stadtlohn und Vreden sowie den Gemeinden Heek, Heiden, Raesfeld, Reken und Südlohn im Rahmen einer Kooperation des Klimakreises Borken mit der anbieter-unabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW erfahren: In diesen zehn Kommunen gibt es in diesem Jahr die „Energieberatungstage vor Ort“. Ab Montag, 16. März 2026, sind Anmeldungen dafür möglich.
Beratung zu energetischer Sanierung
Die Kooperation richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer und private Vermieterinnen und Vermieter. „Energiesparen ist nicht überall gleich möglich: Was bei anderen große Wirkung hat, muss im eigenen Zuhause nicht die beste Lösung sein. Deshalb ist eine individuelle Beratung so wichtig“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. Bei der Energie-Impulsberatung der Verbraucherzentrale NRW nimmt ein Energieberater bzw. eine Energieberaterin im Rahmen eines Rundgangs durch das jeweilige Eigenheim sowohl Gebäudehülle als auch Haustechnik genau unter die Lupe. Im daraufhin angefertigten schriftlichen Protokoll werden passgenaue Empfehlungen für die Sanierung und Tipps für Fördermittel gegeben.
Anmeldung ab 16. März 2026 möglich
Die Beratungen sind in Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn und Vreden möglich und kosten 40 €. Haushalte aus Gescher, Gronau, Heek, Raesfeld, Rhede und Stadtlohn bekommen den Betrag gegen Vorlage der Quittung von der jeweiligen Kommune zurückerstattet. Die Energieberatungen finden zwischen dem 1. April und 15. Dezember 2026 statt. Für die Aktion anmelden kann man sich zwischen 16. März und 15. November. Das geht direkt bei der jeweiligen Kommune – die Kontaktmöglichkeiten und viele weitere Informationen sind im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/aufgehts-kreisborken zu finden.
„Mit dieser Kooperation möchten wir Haushalte im Kreis Borken dabei unterstützen, ihre ganz persönlichen Energiesparmöglichkeiten herauszufinden. So können wir alle ein positives Signal für den Klimaschutz setzen: Weniger CO₂ und gleichzeitig effizienter Energieeinsatz– das macht sich langfristig auch im Geldbeutel bemerkbar“, hebt Michael Weitzell, Leiter der Stabsstelle in der Kreisverwaltung, hervor. Er empfiehlt deshalb allen Bürgerinnen und Bürgern aus Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn und Vreden, diese unabhängige Unterstützung zu nutzen. Das Beratungskontingent ist begrenzt. Anmeldungen werden nach dem „Windhundprinzip“ entgegengenommen.
Zum Hintergrund:
Der Klimakreis Borken ist die Dachmarke und das Netzwerk der 17 Städte und Gemeinden mit dem Kreis Borken. Das Gremium trifft sich regelmäßig, um aktuelle Entwicklungen abzustimmen, gemeinsame Projekte zu initiieren und den Austausch zu fördern. Es stimmt sich ab, um die Klimaschutzarbeit kreisweit zu stärken. Weitere Informationen gibt es unter www.klimakreis-borken.de.
