Von der Garage zum vielseitigen Handwerksbetrieb

Bürgermeister und Wirtschaftsförderer besuchen die Sicking GmbH

Über einen guten Austausch freuen sich (v.l.): Hubert Niehues, Sicking GmbH, Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp, Dirk Sicking und Simon Niehues, Geschäftsführende der Sicking GmbH, sowie Wirtschaftsförderer Michael Terhörst. © Stadt Vreden

Ob moderne Badsanierung, Haustechnik, Heizung- und Sanitärarbeiten oder individuelle Fliesenarbeiten – die Sicking GmbH in Vreden hat sich in den vergangenen Jahrzehnten breit aufgestellt. Im Rahmen der städtischen Unternehmensbesuche verschafften sich Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Wirtschaftsförderer Michael Terhörst nun einen persönlichen Eindruck von der Entwicklung und den Zukunftsplänen des Familienunternehmens.

Die Geschäftsführer Dirk Sicking und Simon Niehues begrüßten die Gäste gemeinsam mit Hubert Niehues, der die Geschäftsführung Anfang 2026 an seinen Sohn Simon übergeben hat. Beim Rundgang durch Büro und Betriebsgelände wurde schnell deutlich, wie kontinuierlich sich das Unternehmen seit seiner Gründung weiterentwickelt hat. „Angefangen haben wir 1980 in der Garage meines Elternhauses“, erklärte Dirk Sicking. „Seit 1984 sind wir im Firmengebäude am Master Esch ansässig – und dort finden Sie uns bis heute.“ Heute beschäftigt die Sicking GmbH knapp 40 Mitarbeitende, wobei der Großteil des Teams täglich auf den Baustellen im Einsatz ist. Das Leistungsspektrum ist breit gefächert. „Unsere Kundinnen und Kunden möchten möglichst viele Leistungen aus einer Hand bekommen. Darauf haben wir uns eingestellt“, betonte Simon Niehues. Neben zahlreichen Projekten in Vreden und der Region war das Team in der Vergangenheit auch überregional und international tätig. Trotz wirtschaftlich angespannter Rahmenbedingungen seien die Auftragsbücher gut gefüllt, wie die Geschäftsführer betonten. „Weil wir so breit aufgestellt sind, spüren wir von der Konjunkturdelle am Bau vergleichsweise wenig“, betonte Dirk Sicking. „Was uns allerdings wirklich beschäftigt, ist der Nachwuchs. Uns fehlen Auszubildende und gut ausgebildete Monteure. Das ist aktuell die größte Herausforderung.“ Der Fachkräftemangel und die schwierige Nachwuchsgewinnung im Handwerk seien auch in Vreden deutlich spürbar. Um junge Menschen frühzeitig für handwerkliche Berufe zu begeistern, engagiere sich die Sicking GmbH unter anderem mit einem Schülerprojekt im Rahmen der Wirtschaftsschau „Aufwind“. „Auch dabei möchten wir zeigen, wie spannend und vielseitig Handwerk sein kann. Solche Projekte sind dafür eine tolle Möglichkeit“, verdeutlichte Hubert Niehues.

Mit einem großen Fuhrpark, flexiblen Arbeitszeiten und einer modernen, professionellen Werkzeugausstattung ist das Unternehmen organisatorisch und technisch bestens aufgestellt. Auch räumlich komme der Betrieb derzeit noch gut zurecht. „Sollte sich eine Tür öffnen, wären wir aber auch bereit für weiteres Wachstum“, erklärte Simon Niehues mit Blick auf die Zukunft.

Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung: „Die Geschichte der Sicking GmbH ist ein gutes Beispiel dafür, was mit Engagement, Fachwissen und unternehmerischem Mut möglich ist.“

Wirtschaftsförderer Michael Terhörst ergänzte: „Hier wird deutlich, wie vielseitig und leistungsfähig das Handwerk in Vreden ist. Gleichzeitig sehen wir, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung in diesem Bereich zu gewinnen.“

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