Am Samstag, dem 21. März 2026, erinnerten die Stadt Vreden, die katholische Kirchengemeinde St. Georg und die CDU Seniorenunion gemeinsam an die Opfer des Bombenangriffs auf Vreden im Jahr 1945. Rund 70 Vredenerinnen und Vredener nahmen an der Gedenkfeier teil und setzten damit ein wichtiges Zeichen des Erinnerns und der Mahnung. Die Veranstaltung begann auf dem alten Friedhof. Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp erinnerte in seiner Ansprache an die verheerenden Ereignisse des 21. März 1945 und die über 200 Opfer des Angriffs. Dabei betonte er die anhaltende Bedeutung des Gedenkens: „Erinnerung ist keine Frage der Vergangenheit, sondern ein Auftrag für unsere Gegenwart und Zukunft. Gerade in Zeiten, in denen Krieg und Zerstörung wieder näher rücken, ist es unsere Verantwortung, das Gedenken wachzuhalten und für Frieden einzustehen.“ Ergänzt wurde das Gedenken durch bewegende Zeitzeugenberichte. Ein besonderer Moment war das Verlesen eines Textes aus dem 94. Band der Schriftenreihe des Heimatvereins durch Werner Keizers von der Seniorenunion. Mit eindringlichen Worten wurde das Leid der damaligen Zeit noch einmal greifbar gemacht. Im Anschluss an die Ansprachen wurde in stillem Gedenken ein Kranz niedergelegt. Der anschließende Gottesdienst fand in der Pfarrkirche St. Georg statt und wurde von Pfarrer Ansgar Drees geleitet. Gemeinsam gedachten die Teilnehmenden der Opfer und beteten für Frieden in der heutigen Zeit. Die Gedenkfeier machte eindrücklich deutlich, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Ereignisse von damals lebendig zu halten – nicht nur als Rückblick, sondern als Mahnung und Verpflichtung für die Zukunft.

