„DialogRaum – Zuhören. Beraten. Entlasten.“: Telefonische Beratung für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Neues Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes am Mittwoch, dem 15. April 2026

"DialogRaum – Zuhören. Beraten. Entlasten.“ heißt das neue telefonische Beratungsangebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes für Angehörige mit psychischen Erkrankungen. Darauf machen (v. li.) Bernadette Fuest, Reinhild Wantia (Fachabteilungsleiterin Psychosoziale Gesundheit) und Ulrike Wendholt aufmerksam.

Psychische Erkrankungen betreffen nicht nur die erkrankten Personen selbst, sondern wirken sich häufig auf das gesamte soziale Umfeld aus. Angehörige und Bezugspersonen stehen dabei oft vor großen Herausforderungen. „DialogRaum“ ist das neue telefonische Beratungsangebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreisgesundheitsamtes Borken für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Es setzt genau hier an und bietet eine kostenfreie, vertrauliche und auf Wunsch anonyme Beratung. „DialogRaum“ dient damit als zentrale Anlaufstelle für Information, Austausch und Entlastung. Erstmalig findet die telefonische Beratung jetzt am Mittwoch, dem 15. April 2026, in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Unter der Tel. 02861/6816100 erreichen Angehörige dann qualifizierte Fachkräfte des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Es ist keine Anmeldung im Vorfeld notwendig.

Bürgerinnen und Bürger erhalten während der telefonischen Beratung Unterstützung bei Fragen zum Umgang mit belastenden Situationen, zu Krankheitsbildern sowie zu regionalen Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen. Ziel ist es, Angehörigen sowie deren Bezugspersonen Informationen und Orientierung zu geben und sie zu stärken. „Mit ‚DialogRaum‘ schaffen wir eine niedrigschwellige Unterstützung für das soziale Umfeld von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Kreis Borken“, betont Bernadette Fuest, Sozialpädagogin des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Angehörige leisten täglich einen wichtigen Beitrag und sollen wissen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. „Manchmal ist der erste Schritt einfach ein Anruf“, ergänzt Ulrike Wendholt, Sozialarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Weitere Informationen zu dem telefonischen Beratungsangebot sind auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/spd zu finden.

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