Kinder zeigen ihre Sicht auf die Welt

Fotoausstellung „PERSPEKTIV.WECHSEL“ der St. Norbert -Schule im Foyer des Rathauses

Die Ausstellung „PERSEKTIV.WECHSEL“ ist bis zum 29. Mai 2026 kostenlos im Foyer des Rathauses zu sehen. © Stadt Vreden

Eine besondere Fotoausstellung ist vom 22. April bis zum 29. Mai 2026 im Foyer des Vredener Rathauses zu sehen. Unter dem Titel „PERSPEKTIV.WECHSEL“ präsentieren Schülerinnen und Schüler der Klasse 3f der St. Norbert-Schule Fotografien, die im Rahmen einer schulischen Themenwoche zur Fotografie entstanden sind. Die Ausstellung eröffnet einen Blick auf die Welt aus der Perspektive von Kindern.

Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp eröffnete die Ausstellung im Rathaus gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern. Die kleinen Photographinnen und Photographen erklärten dem Bürgermeister bei einem Rundgang ihre Werke und wie die Aufnahmen entstanden sind.

Gemeinsam mit ihren Lehrkräften entdeckten die Schülerinnen und Schüler während der Projektwoche die Kamera als kreatives Werkzeug. Ziel war es, eigene Eindrücke, Erinnerungen und Beobachtungen fotografisch festzuhalten. Dabei entstanden vielseitige Arbeiten, die persönliche Themen ebenso aufgreifen wie erste gestalterische Experimente mit Perspektive, Bildaufbau und Licht.

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage: Welcher Gegenstand war in meiner frühesten Kindheit besonders wichtig für mich? Die Kinder brachten hierfür Objekte mit, die sie bereits als Kleinkinder begleitet haben, etwa Kuscheltiere, Kleidungsstücke, Schnuller oder andere Erinnerungsstücke. In bewusst reduzierten fotografischen Inszenierungen entstanden eindrucksvolle Porträts dieser Gegenstände. Die Aufnahmen erzählen von Geborgenheit, Trost oder prägenden Momenten der frühen Kindheit und lassen einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart entstehen.

Ergänzt wird dieser persönliche Zugang durch weitere fotografische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Dazu zählen schwarz-weiß Porträts, die mit Ausdruck und Perspektive spielen, detailreiche Aufnahmen von Fundstücken im Schulgebäude sowie die farbenfrohe Serie „Gummibärchen: Chaos und Ordnung“, in der die Kinder auf spielerische Weise erste Erfahrungen mit Bildkomposition und Gestaltung sammelten.

Die Fotografien wurden von den Kindern selbst aufgenommen oder sie unterstützten bei der Entstehung der Porträts. Die Bilder wurden anschließend nur behutsam nachbearbeitet, sodass der unmittelbare und authentische Blick der jungen Fotografinnen und Fotografen erhalten bleibt.

Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Welt einmal aus Kinderaugen zu betrachten. Wer sich Zeit für die Fotografien nimmt, entdeckt nicht nur die Geschichten der Kinder, sondern findet möglicherweise auch eigene Erinnerungen und neue Perspektiven auf das Alltägliche wieder.

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