Nachbarschaftswärme – Zukunft der Wärmeversorgung mitgestalten

Vreden setzt auf Beteiligung

Wie kann die Wärmeversorgung in Vreden künftig nachhaltiger, effizienter und gemeinschaftlicher gestaltet werden? Eine mögliche Antwort darauf ist die sogenannte Nachbarschaftswärme. Dabei schließen sich mehrere benachbarte Gebäude zusammen und werden über eine gemeinsame zentrale Anlage mit Wärme versorgt. Dieses Modell kann eine zukunftssichere Alternative für Quartiere, Straßenzüge oder Nachbarschaften sein.

Ab sofort steht auf der Internetseite der Stadt Vreden Informationsmaterial zum Thema „Nachbarschaftswärme“ zur Verfügung. Darin wird erläutert, wie eine gemeinschaftliche Wärmeversorgung funktionieren kann, welche organisatorischen Möglichkeiten es gibt und welche Vor- und Nachteile mit einer Umsetzung verbunden sein können.

In der Bürgerinformation ist zudem eine Online-Umfrage enthalten. Egal, ob bereits konkretes Interesse an einer Umsetzung besteht oder ob ein mögliches Vorhaben zunächst geprüft werden soll: Die Stadt Vreden lädt alle Interessierten dazu ein, sich an der Abfrage zu beteiligen. Die Umfrage richtet sich sowohl an Eigentümerinnen und Eigentümer als auch an Mieterinnen und Mieter sowie Bewohnerinnen und Bewohner.

Die eingehenden Daten werden durch das Planungsbüro Enwelo ausgewertet, das die kommunale Wärmeplanung für die Stadt Vreden erarbeitet. Besonders bei bestehendem Interesse bietet die Umfrage eine gute Chance: Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung kann geprüft werden, ob Nachbarschaftswärme grundsätzlich umsetzbar wäre. Die kommunale Untersuchung schafft damit eine erste Grundlage, um mögliche Potenziale frühzeitig zu erkennen, ohne dass private Haushalte unmittelbar eine eigene Machbarkeitsuntersuchung beauftragen müssen. Für die kommunale Wärmeplanung ist die Mithilfe der Vredenerinnen und Vredener von großer Bedeutung. „Je mehr Rückmeldungen eingehen, desto besser können Bedarfe, Interessen und mögliche Projekte identifiziert werden. Eine erfolgreiche Wärmeplanung lebt vom gemeinsamen Mitwirken“, fasst Erster Beigeordneter Fadi Rajab zusammen

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