Gemeinsam stark – mit Endometriose leben

Neue Veranstaltungsreihe der VHS und der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

(v.l.n.r.): Christine Ameling (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden), Sybille Großmann (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ahaus), Adelheid Boer (aktuelles forum VHS), Cordula Mauritz (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Stadtlohn)

Endometriose ist eine chronische, oft sehr schmerzhafte Unterleibserkrankung, die viele Frauen betrifft und dennoch häufig lange unerkannt bleibt.

Daher greifen die Volkshochschule und die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Ahaus, Stadtlohn und Vreden dieses wichtige Thema in einer neuen Veranstaltungsreihe auf. Die Reihe richtet sich an drei Abenden an betroffene Frauen, an Angehörige, Freundinnen usw. ebenso wie an andere Interessierte und Fachkreise. Die Veranstaltungen bieten Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten, zu medizinischer Unterstützung und anderen Hilfestellungen genauso wie Möglichkeiten zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

Den Auftakt gestaltet am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, in der Tonhalle Ahaus Dr. Alexandra Nienhaus, Chefärztin und Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Marien-Krankenhaus. Unter dem Titel „Endometriose verstehen und behandeln“ stellt sie die zertifizierte Endometriose-Klinik am Krankenhaus in Ahaus und deren Behandlungsmöglichkeiten vor. Ihr ist es ein besonderes Anliegen, Beschwerden ernst zu nehmen, verständlich aufzuklären und gemeinsam individuelle Behandlungswege zu finden.

Weiter geht es am 18. Juni 2026 im Pfarrheim St. Georg in Vreden mit dem Vortrag „Endometriose – wenn der Schmerz zum Thema wird“. Referentin ist Daniela Schwering aus der Praxis für Osteopathie und Heilpraktik. Neben medizinischen Grundlagen wird der Blick erweitert auf Ansätze jenseits konventioneller Therapien. Es geht darum, praxisnahe Strategien zum Umgang mit chronischem Schmerz zu vermitteln und bewährte Behandlungen sinnvoll zu ergänzen ohne sie zu ersetzen.

Den Abschluss bildet am 24. Juni 2026 im Mühlensaal der Berkelmühle in Stadtlohn der Abend „Gemeinsam aktiv werden“, an dem es um Fürsorge, Nachsorge, Selfcare, Beratung & Empowerment geht. Die Referentinnen Regina Nikitin und Paulin Thesing, beide selbst Betroffene, sowie Eva-Maria Heupink-Vennes vom Sozialen Dienst St. Marien-Krankenhaus Ahaus berichten aus Betroffenen- und Fachsicht, wie diese Dinge im Alltag konkret aussehen können. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen eines Lebens mit chronischen Schmerzen und Erschöpfung sowie auf praktischen Selbsthilfe-Strategien und dem Zugang zu Unterstützung.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr und sind kostenfrei; um Anmeldung wird jedoch gebeten. Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-aktuellesforum.de oder telefonisch unter Tel. 02561/95370.

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