Gesundheit, Begegnung und Kinderlachen

Unternehmensbesuch in „Die Kleine Salzstube – Kaffee & Krümel“

Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp (l.) und Wirtschaftsförderer Michael Terhörst (3.v.l.) besuchten im Rahmen der Unternehmensbesuche die „Kleine Salzstube – Kaffee & Krümel“. Inhaberin Nicole Schmidtberg stellte gemeinsam mit ihrem Mann, Daniel Schmidtberg, das Konzept vor. Im Vordergrund sitzen die beiden Söhne Matteo (l.) und Leon. © Stadt Vreden

Kinderlachen aus dem Spielbereich, der Duft frisch gebackener Waffeln und entspannte Gespräche bei Kaffee und Kuchen prägen die Atmosphäre im „Kaffee & Krümel“. Im Rahmen der städtischen Unternehmensbesuche informierten sich Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Wirtschaftsförderer Michael Terhörst über das besondere Familienkonzept. Inhaberin Nicole Schmidtberg gab dabei Einblicke in die Entstehung ihres Unternehmens, ihre Motivation zur Selbstständigkeit und die Entwicklung seit der Eröffnung.

Der Wunsch nach Veränderung sei bei ihr im Laufe der vergangenen Jahre entstanden. „Ich wollte nicht mehr im klassischen Einzelhandel arbeiten, sondern einen Ort schaffen, an dem glückliche Menschen zusammenkommen“, erklärte Nicole Schmidtberg. Aus dieser Idee entwickelte sich das Konzept einer Salzstube mit angeschlossenem Café. Zusammen mit ihrem Mann Daniel Schmidtberg arbeitete sie den Ansatz immer weiter aus, bis sie nach einer rund einjährigen Planungsphase den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.

Wie konsequent das Angebot auf Familien ausgerichtet ist, zeigt sich besonders im Café. Dort gibt es einen großzügigen Spielbereich, in dem Kinder spielen können, während Eltern entspannt ihren Kaffee trinken oder sich unterhalten können. Akustikpaneele an den Wänden sorgen dafür, dass der Geräuschpegel angenehm bleibt. „Gerade das zieht viele Familien an, weil die Eltern in Ruhe zusammensitzen können, während die Kinder spielen“, betonte die Inhaberin.

Ergänzt wird das Caféangebot durch den räumlich klar getrennten Salzraum. Kinder verbringen dort mit ihren Aufsichtspersonen jeweils 45 Minuten in einer Umgebung mit unbehandeltem Meersalz aus Italien. Viele Familien nutzen die Aufenthalte sowohl bei Erkältungssymptomen als auch zur Vorbeugung. Darüber hinaus öffnet Nicole Schmidtberg den Salzraum montags und donnerstags abends gezielt auch für Erwachsene. „Dann können die älteren auch mal ganz unter sich sein und entspannen“, erläuterte Schmidtberg. Um den Besuch in der Salzstube möglichst unkompliziert planen zu können, sind Buchungen flexibel möglich, sowohl über die selbst erstellte Homepage als auch über soziale Medien. Die Präsenz in den sozialen Netzwerken wird dabei kreativ von den beiden Söhnen der Inhaberin unterstützt, die auch im Café regelmäßig aushelfen.

Nach den ersten Monaten in der Selbstständigkeit zieht Nicole Schmidtberg ein rundherum positives Fazit. Die Nachfrage sei groß. Vor allem tagsüber sei das Café sehr gut besucht. „Neben zahlreichen Gästen aus Vreden kommen auch viele Besucherinnen und Besucher aus Ahaus, Stadtlohn, Südlohn und der weiteren Umgebung. Und alle sind gut zufrieden. Das ist wirklich toll“, bilanziert die Jungunternehmerin. Auch die Gäste aus der Stadtverwaltung zeigten sich beeindruckt. „Hier ist ein Ort entstanden, der Gesundheit, Begegnung und Entspannung auf sehr herzliche Weise verbindet“, betonte Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp. Wirtschaftsförderer Michael Terhörst ergänzte: „Solche Angebote bereichern unsere Stadt und zeigen, wie aus einer guten Idee und sorgfältiger Planung ein erfolgreiches Unternehmen entstehen kann.“

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